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Dankfest in Vechta Ukrainerinnen stellen ihre Heimat vor

Sie organisieren das Dank-Fest: Die Ukrainerinnen planen das komplette Programm. Unterstützt werden sie unter anderen von Johannes Lamping (Landes-Caritasverband, 2. von rechts) und Alena Pölking (Stadt Vechta, rechts).

Sie organisieren das Dank-Fest: Die Ukrainerinnen planen das komplette Programm. Unterstützt werden sie unter anderen von Johannes Lamping (Landes-Caritasverband, 2. von rechts) und Alena Pölking (Stadt Vechta, rechts).

Kläne

Vechta - Sie möchten „Danke“ sagen und den Menschen in Vechta ihr Heimatland und ihre Kultur vorstellen. Die ukrainischen Frauen, die sich jede Woche im Begegnungscafé im Gulfhaus treffen, laden die Bevölkerung zu einem ukrainischen Fest ein. Am 10. Juli (Sonntag) von 11 bis 17 Uhr bieten sie ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm mit Spezialitäten aus der Ukraine, Mitmachaktionen, Musik und Angeboten für Kinder. Der Tag steht unter dem Motto „Die Ukraine mit dem Herz erkunden“.

Hilfe in dieser Zeit

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gulfhauses und der Stadtverwaltung, der Landes-Caritasverband und der Jugendkulturverein Oldenburger Münsterland unterstützen das Fest. Die komplette Planung übernehmen die Ukrainerinnen selbst. „Sie sind super organisiert. Wir geben lediglich im Hintergrund Unterstützung“, sagt Alena Pölking. Die Sozialarbeiterin managt für die Stadt Vechta das Begegnungscafé, in dem die Frauen Kontakte pflegen, wichtige Infos erhalten und Deutsch lernen. „Sie möchten sich herzlich bedanken für die vielseitige Hilfe in dieser schwierigen Zeit. Wichtig ist den Frauen aber auch, sich und ihr Land mit seinen Bräuchen und kulturellen Besonderheiten zu zeigen“, erklärt Alena Pölking.

Essen und Kultur

Am Eingang wird ein Paar in traditionellen Kostümen die Gäste begrüßen. Dazu gibt es „Karawai“, ein ukrainisches Hochzeitsbrot. Es steht symbolisch dafür, dass man willkommen ist. Auf einem Bildschirm laufen Videos, die Städte, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Musik, aber auch die Realität des Krieges zeigen. Durch Ausstellungsstücke erhalten die Besucherinnen und Besucher weitere Eindrücke von der Ukraine.Im Innenhof des Gulfhauses bieten die Ukrainerinnen „Pirozhki“ (ein traditionelles Gebäck), Vareniki (gefüllte Teigtaschen), „Makoviki“ aus Mürbeteig und viele weitere Spezialitäten und landestypische Getränke an. Handgemachte Souvenirs wie Perlen-Armbänder und -Broschen, Haarbänder und Haarspangen werden zum Kauf angeboten – für einen guten Zweck.

Die Gäste können unter Anleitung selbst Stoffpuppen basteln und Zöpfe flechten. Kinder können sich schminken lassen und auf Hüpfburgen spielen. Im Programm sind auch Volkslieder auf einer Live-Bühne.

Das Projekt wird durch freiwillige Beiträge, unter anderen von den Geflüchteten selbst, finanziert. Der Eintritt ist frei. Um Spenden, die der Ukraine-Hilfe zugutekommen, wird gebeten. Dafür stellen die Frauen eine Spendenbox auf. Denn vor allem die Menschen in ihrer Heimat brauchen weiterhin dringend Hilfe.

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