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NWZonline.de Region Vechta

Diskussion um eine Entnahme hält an

09.12.2015

Hannover /Kreis Vechta Nachdem sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer (Vechta) per Brief zum Thema „Goldenstedter Wolf“ an seine Kollegen im Raum Weser-Ems und Diepholz gewandt und für eine Entnahme plädiert hat (die NWZ berichtete), liegen nun die Antworten von Renate Geuter (SPD) aus Friesoythe) sowie Hans-Joachim Janßen (Bündnis 90/Die Grünen) aus Hannover vor.

Geuter kritisiert Siemer für seine Herausführung „der Diskussion aus dem Plenum“. Gleichzeitig betont sie, dass sie sich einer Debatte über dieses Thema nicht verschließen wolle. Geuter sieht die Position des Tieres unter dem Dach des Artenschutzes in Europa. Gleichwohl sucht die Parlamentarierein nach einer Lösung für die durch Risse ihrer Nutztiere betroffenen Schafhalter. Sie plädiert für Ausgleichszahlungen und Präventionsmaßnahmen durch das Land. Für sie kann es eine Entnahme nur im Einklang mit erfüllten Bestimmungen des Landesnaturschutzrechts Niedersachsen geben.

Für den Bündnis 90/Die Grünen-Abgeordneten Janßen spielt es eine entscheidende Rolle, dass es sich beim Wolf über eine nach internationalem und bundesdeutschem Recht um eine „streng geschützte Art“ handelt. Daraus folge, dass eine Entnahme nur in begründeten Ausnahmesituationen möglich sei. Legitime Situationen stellten sich dar, wenn etwa eine Gefahr für die Gesundheit von Menschen ausgehe beziehungsweise erhebliche land- oder aber forstwirtschaftlicher Schaden drohe.

Derartige Bestimmungen habe die CDU selbst auf den Weg gebracht. Nun fordere Siemer Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/die Grünen) „schlicht zum Rechtsbruch“ auf, merkt Janßen in seiner Antwort auf Siemers Brief unter anderem an. Zudem seien die genannte Risse im Raum Diepholz/Vechta „nahezu ausnahmslos in Beständen zu beklagen, die nicht hinreichend mit einem wolfsabweisenden Zaun gesichert waren.

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