MITEINANDER
Doppelter Anlass zum Feiern beim Andreaswerk
Lohne/CCF Zwei Richtfeste hat das Andreaswerk, die größte Einrichtung der Behindertenhilfe im Kreis Vechta, gestern in Lohne gefeiert. Einige hundert Meter voneinander entfernt entstehen dort zwei Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Die beiden über Investorenmodelle finanzierten und für zehn Jahre mit Verlängerungsoption gemieteten Objekte sollen im April 2006 in Betrieb gehen. Die Werkstatt am Brägeler Forst mit 1289 Quadratmetern Nutzfläche und 60 Arbeitsplätzen ist ein Neubau. Am Brägeler Ring wächst die vorhandene WfbM auf 2258 Quadratmeter Nutzfläche. Dort soll der bisher in Vechta angesiedelte und seit Jahren zu kleine Metallbereich neu unter kommen.
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Mit den Projekten will das Andreaswerk dem im Kreisgebiet erwarteten steigenden Bedarf an WfbM-Plätzen decken. Zudem sollen Voraussetzungen zur Annahme größerer und wirtschaftlicherer Aufträge geschaffen werden. Geplant ist die Kooperation mit der fast bezugsfertigen „INTEC“, einem benachbarten Andreaswerk-Integrationsunternehmen. In Vechta frei werdende Räume dienen der Expansion von Wäscherei und Heißmangel und ermöglichen neue Räume für stark Betreuungsbedürftige. Nach Abschluss der Arbeiten bietet das Andreaswerk 492 anerkannte Arbeitsplätze für behinderte Menschen.