EMSTEK - Über eine Formulierung in der Vereinbarung zwischen der Gemeinde Emstek und dem Landkreis über die Pilotphase zur Umwidmung der Kreisstraßen im nördlichen Gemeindegebiet ist in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch erneut die Diskussion entbrannt. Ratsherr Alfred Vorwerk (CDU) sah die finanziellen Forderungen, die bei einer Herabstufung der Kreisstraßen 168 und 178 auf die Anlieger zukommen könnten, nicht ausreichend berücksichtigt.
Bürgermeister Michael Fischer (CDU) nannte die Vereinbarung einen Kompromiss, ohne den die Probephase zur Verkehrslenkung im Ortsteil Höltinghausen dem Kreis nicht hätte abgerungen werden konnte. Fischer versicherte, die Bürger umfassend an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Und ohne die Zustimmung des Rates gäbe es nach dem Abschluss einer positiven Testphase keine automatische Übernahme der beiden Straßen durch die Gemeinde. Der Beschluss für die pilotweise Übernahme der Straßen erfolgte letztlich einstimmig.
Ferner ging es in der letzten Sitzung des Jahres um die Erschließung der Baugebiete „westlich der Halener Straße“, die mit insgesamt 821 000 Euro der SPD-Fraktion viel zu teuer ist. Außerdem sieht die SPD-Frau Gabriele Kalvelage hier den Einstieg in die strittige Entlastungsstraße. Durch die dort entstehenden Betriebe würde der Verkehr geschaffen, mit der dann die Trasse begründet werde, so Kalvelage.
Erfreulich fanden alle Ratsmitglieder, dass die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr Emstek kostenneutral gestaltet werden kann. Die exakt 12 211,87 Euro werden durch eine Spende des Fördervereins (9711,87 Euro) und einem Zuschuss über 2500 Euro durch die Landesbrandkasse Oldenburg aufgefangen. Der Spende stimmten alle Ratsmitglieder gerne zu.
