ENGELMANNSBäKE - Ein Feuerschein lockt die Gästeschar in den Eichenwald. Lediglich Ulrike bei der Hake-Tönjes leuchtet mit einer Laterne den Weg vom Gasthof Engelmannsbäke zu den Visbeker Hünensteinen aus. Es ist eine Premiere, zu der Marion Kessens von der Tourist-Information (TI) Nordkreis Vechta eingeladen hat. Mit Hilfe neuer Gästeführerinnen will die TI-Managerin neue Wege beschreiten, um dem bislang „weißen Fleck“ im Tourismusangebot des Kreises neues Leben einzuhauchen.
Bei der Hake-Tönjes lässt den „Hauch des Hünengeistes“ auferstehen. Mit dem Gastronom Ralph Engelmann hat sich die Visbekerin die nächtliche Tour zum „Opfertisch“ sowie zu „Braut“ und „Bräutigam“ einfallen lassen. „Zur Geisterstunde entsteigt ihr König dem Grab. Im wallenden Mantel durchschreitet er sein ehemaliges Reich“, verrät die Gästeführerin, und ein „Geist im Lodenmantel“ schenkt Hochprozentiges aus. Seinen Hauch verschlingt die nahe gelegene Autobahn.
Im Gasthaus bekommen die Besucher anschließend „Germanentopf“ und „Hünenspieß“ sowie ein musikalisches Dessert. Das A-cappella-Quartett „C-Sur“ aus Vechta unterhält mit Texten von Liebe, Tod und Reichtum – von „Abba“ bis in die 20er Jahre.
Die TI-Nordkreis bietet die neue Erlebnisführung für Gruppen ab 20 Personen an. Eingeschlossen ist das rustikale Abendessen.
Mehr Informationen auch unter www.lust-auf-ausflug.de
