Vechta - Nach einer Klage der Gewerkschaft Verdi muss der Kunsthandwerkermarkt von der Rasenfläche beim Möbelhaus Nemann in Vechta in die Innenstadt umziehen. Zehn lokale Künstlerinnen und Künstler wollen am Sonntag, 30. April, anlässlich des Frühjahrsmarkts erstmals ihre handgefertigten Stücke präsentieren. Laut der Klage muss das Gebiet des Frühjahrsmarkts auf die Innenstadt begrenzt sein. Aus diesem Grund kann der Kunsthandwerkermarkt auch nicht im Gewerbegebiet aufgebaut werden, heißt es vom organisierenden Stadtmarketing Moin Vechta.
Untergebracht sind die Stände in einem Zelt in der Innenstadt, dort kann von 13 bis 18 Uhr eingekauft werden. Der Eintritt ist kostenlos. Mit dabei sind Kränze für jeden Anlass, Dekoration aus Metall für drinnen und draußen, besondere Kerzen und selbstgemachte Einzelstücke. Die Sonderausstellung „Outdoor“ ist weiterhin auf den Parkflächen des Combi-Marktes an der Münsterstraße vorgesehen. Außerdem werden die Geschäfte öffnen, allerdings aufgrund der erneuten Klage von Verdi nur diejenigen in der Innenstadt. Verbrauchermärkte sowie Lebensmittelgeschäfte und -discounter sind zudem von der Ladenöffnung ausgenommen. Der genaue Öffnungsbereich erstreckt sich über folgende Straßenzüge: Große Straße mit den angrenzenden Straßen: Bahnhofsstraße, Markt, Neuer Markt, Kronenstraße bis zur Kreuzung Gildestraße, Juttastraße; Bremer Tor und Falkenrotter Straße vom Bremer Tor bis zur Einmündung St. Florian-Straße sowie die an das Bremer Tor angrenzenden Straßen: Füchteler Straße bis zur Einmündung der Dobbenstraße und Klingenhagen bis zur Kreuzung Juttastraße; Bremer Straße von der Straße Bremer Tor bis zur Einmündung Klemensstraße.
