Verden/Kreis Vechta - Zu den Teilnehmerinnen einer Landeskonferenz, zu der etwa 70 Gleichstellungsbeauftragte aus Niedersachsen in Verden zusammengetroffen sind, gehörte auch Ruth Voet als Vertreterin des Kreises Vechta. Gastgeberin der Veranstaltung, an der als Gäste unter anderem auch Vertreterinnen aus dem Landesfrauenrat und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung teilnahmen, war Christine Borchers (Kreis Verden).

Schwerpunktthema war die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik unter Genderaspekten. Dazu sprach Dr. Christina Klenner (Sozialwissenschaftliches Institut der Hans Böckler-Stiftung) in einem Referat mit dem Titel „Wandel des Geschlechterarrangements – neue Herausforderungen in Politik und Arbeitswelt.“ Zudem stellte Jutta Schiecke, Landesbeauftragte für regionale Entwicklung, ein Handlungsmodell für den Raum Lüneburg vor. Sie bedauerte den Rückgang der Fördermittel der Europäischen Union (EU) und warb dafür, EU-Projekte mit Beispielcharakter zu entwickeln. So sei das Ziel Gleichberechtigung in allen Bereichen zu verankern.

Schließlich verabschiedete die Konferenz Anträge zur Verbesserung der Situation von Hebammen sowie zur steuerlichen Entlastung Alleinerziehender. Ergänzt wurde dieser Teil durch Forderungen nach einer besseren Vergütung des nicht-ärztlichen Personals bei der Versorgung im ländlichen Raum.