KREIS VECHTA - Eine Familie mit einem behinderten Kind braucht ein geeignetes Transportfahrzeug. Doch das Geld reicht nicht. Mit einem Zuschuss ermöglicht die Andreas-Stiftung (die NWZ berichtete) die Anschaffung eines passenden PKW.

Mit dieser und anderen Zuwendung, 12 900 Euro waren es 2008, hilft die Stiftung, wo staatliche Mittel nicht greifen. Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen und Spenden setzt sie für Menschen im Kreis Vechta ein. 2008 hatte das Kuratorium beschlossen, Projekte zur Unterstützung Behinderter zu fördern. „Es ist uns wichtig, die Verwendung des Geldes so transparent wie möglich zu halten“, so Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Warnking. „Stifter und Spender haben ein Recht darauf, zu wissen, was genau mit ihrem Geld passiert.“

Neben der Einzelfallunterstützung werden auch Therapiematerialien bezuschusst. Das zeigt sich etwa in der Mitfinanzierung einer Kletter- und Schaukelwand für den Bewegungsraum der Andreaswerk-Frühförderung am Vechtaer Tannenhof, oder in einer Spezialliege für das Therapiebad der Erich-Kästner-Schule (Damme).

Manchmal fehlen ganz alltäglich Dinge. So gab die Stiftung 2800 Euro für einfache Einbauküchen, um in Lohne von einem Investor gebaute Wohnungen aus zu statten, in denen Menschen mit Behinderung mit Unterstützung der ambulanten Wohnbetreuung des Andreaswerks selbständig leben. Die in der Sozialhilfe vorgesehene Summe reicht nicht aus.

Anträge nimmt Warnking entgegen. Das Kuratorium entscheidet im März.

www.andreas-stiftung.de