KREIS VECHTA - Weihnachten nähert sich mit Riesenschritten. Das ist es wieder Zeit, sich Gedanken über den Festtagsbraten zu machen. In diesem Jahr empfiehlt die Kreisjägerschaft Vechta ein leckeres Wildgericht als Alternative zur traditionellen Weihnachtsgans.

Anregungen für die Küche

Hase, Kaninchen, Fasan und Ente, aber auch Reh und Wildschwein – alles aus heimischen Wäldern – haben derzeit Hauptsaison. Gourmets schätzen Wildbret (Fachausdruck für Wildfleisch), weil es fettarm, vitaminreich und leicht verdaulich ist. Die Zubereitung reicht von einfachen Rezepten bis zu raffinierten Gerichten. Rezepte und Tipps für die Wildbret-Zubereitung finden sich im „Wildkochbuch Oldenburger Münsterland“ (die NWZ berichtete), das die Jägerschaften Vechta und Cloppenburg in Zusammenarbeit mit Landfrauen aus beiden Kreisen entwickelt und aufgelegt haben.

Erhältlich ist es weiterhin im Buchhandel, bei den hiesigen Jagdausstattern sowie in ausgewählten „OM“-Baumärkten. Direktbestellungen von Hobbyköchen und Wildfreunden oder als Weihnachtsgeschenk nimmt darüber hinaus auch Martina Böckermann (Kreisjägerschaft Vechta, 05491/7838) entgegen..

Als deren Vorsitzender rät Georg Nieske (Bakum) dazu, Wildbret direkt über einen örtlichen Jäger zu beziehen. So kann sich der Käufer sicher sein, dass es frisch ist und aus heimischen Revieren stammt. Um den Weihnachtsbraten noch rechtzeitig vor dem Fest zu bekommen, sollten die Anfragen ab sofort erfolgen. Kontakte vermittelt Nieske ( 04446/692) auf Wunsch.

Vielfältige Gerichte

Übrigens: Wer nicht selbst am Herd stehen möchte, kann sich auch in vielen heimischen Restaurants vom Geschmack und von der Vielfalt der „OM“-Wildküche überzeugen. Darauf weist Dieter Evers vom Gasthof „Evers“ (Lüsche) hin, der an der Zusammenstellung des Wildkochbuchs durch fachlichen Rat mitgewirkt hat.

Mehr Infos unter www.ljn.de/vechta/