Kreis Vechta - Ein Unbekannter hatte am 2. Januar gegen 23 Uhr ein lebloses Ferkel auf dem Gelände einer Moschee an der Gutenbergstraße in Vechta abgelegt. Jetzt hat die Polizei, die nach eigenen Angaben wegen des „Verdachts der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen und wegen Beleidigung“ ermittelt, weitere Details zu der Tat veröffentlicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei begab sich der Täter mit einem Fahrrad zum Tatort und warf das leblose Ferkel gegen 23 Uhr über das geschlossene Tor der Moschee. Das hatte er zuvor in einer Satteltasche seines Fahrrades transportiert. Das Ferkel hatte eine Länge von etwa 50 cm und trug keine Ohrmarke mehr. Das Fahrrad hatte im hinteren Bereich einen Korb und mindestens auf einer Seite eine Satteltasche. Der Fahrer wird als etwa 180 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er war mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet. Es fuhr aus Richtung Oldenburger Straße zur Moschee und in gleiche Richtung wieder zurück.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise ( t   04471/ 1860-0) und stellt folgende Fragen: Hat jemand in den späten Abendstunden des 2. Januar einen Radfahrer in der Nähe der Gutenbergstraße oder Oldenburger Straße gesehen, auf den die Beschreibung passt und kann weitere Angaben zur Person machen? Ist jemandem eine Person aufgefallen, die sich im Vorfeld verdächtig in der Nähe einer Kadavertonne oder eines Ferkelzuchtbetriebes aufgehalten hat? Hat jemand im Nachhinein verdächtige Äußerungen einer Person – sei es in den sozialen Medien oder im erweiterten persönlichen Umfeld – wahrgenommen?