LINDERN - Die Linderner Kulturwochen sind erst wenige Tage alt und laufen schon auf Hochtouren. Am Montagabend gab die Gemeinde auf dem Festplatz an der Vreeser Straße, wo die Bildhauer arbeiten, einen Empfang für die Künstler.

Bürgermeister Rainer Rauch begrüßte neben kulturinteressierten Gästen insbesondere Lotte Thünker, die in Pietrasanta (Italien) sowie Berlin lebt und arbeitet, Melanie Schmidt aus Berlin, Ralf Klement aus Hüpstedt (Thüringen) und Helmut Schwabe, der in Tasmanien lebt und arbeitet. Die vier Bildhauer, die mit unterschiedlichen Materialien arbeiten, hatten vor dem Empfang schon einen arbeits- und teils regenreichen Tag hinter sich. Für Lotte Thünker hatte Rauch auch Blumen dabei: Sie hatte Geburtstag.

Der Bürgermeister betonte noch einmal den besonderen Charme der Linderner Kulturwochen, der auch darin bestehe, dass sich neben den „Profis“ auch Laien verwirklichen könnten. Ihre Bilder hängen zum Beispiel in der Schule, was Rauch zum Anlass nahm, sich auch bei der Schule und den Lehrerinnen und Lehrern zu bedanken, die im Übrigen in großer Zahl an dem Empfang teilnahmen. Rauchs Dank und der Beifall aller galten einmal mehr Volkmar Grigull, dem geistigen Vater der Kulturwochen.

Ehe es in die Schule zum Rundgang und anschließend an den Grill und die Theke ging, führte Wilfried Körtzinger in das Wesen der Kulturwochen ein.