MüNSTER - Für seine Verdienste um die Schweinehaltung in Deutschland und in Europa sowie um die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) hat Franz Meyer zu Holte (Damme) die Max-Eyth-Gedenkmünze in Silber erhalten. DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer überreichte zu Holte die Auszeichnung, die erstmals 1950 für hervorragende agrartechnische Einzelleistungen gestiftet wurde, anlässlich der DLG-Wintertagung in Münster. Der Geehrte erhielt sie für seine „großen Verdienste um die Schweinehaltung in Deutschland und in Europa sowie um die DLG, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bartmer nannte Meyer zu Holte einen „Veredlungsexperten und Netzwerker ersten Ranges“. Während seiner 21-jährigen Amtszeit als Vorsitzender und Mitbegründer der in Damme ansässigen Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) habe er sich mit außerordentlichem Engagement für eine Professionalisierung der Schweineproduktion und eine transparente Marktberichterstattung eingesetzt. Dabei seien ihm seine hohe Fachkompetenz, sein Weitblick und sein feines Gespür für die Nutzung und Schaffung von Synergien für die Unternehmer und die deutsche Landwirtschaft zu Gute gekommen.
Meyer zu Holte gehörte mehr als zehn Jahre dem DLG-Gesamtausschuss, dem höchsten Gremium der Gesellschaft, an. Zudem war er Mitglied des Arbeitskreises für Schweineproduktion, steuerte wesentliche Impulse zur Gestaltung des Fachprogrammes bei der Messe „Euro Tier“ bei und engagierte sich zwölf Jahre im Vorstand des Vereins Futtermitteltest. Schließlich gründete er 1990 den Club der „European Pig Producers“.
