NEUENKIRCHEN-VöRDEN - Eine insgesamt 18,4 Hektar große Fläche hat sich die weltweit agierende Landmaschinenfabrik „Grimme“ (Stammsitz: Damme) im interkommunalen Industrie- und Gewerbeareal „Niedersachsenpark“ an der A 1 gesichert. Das hat Jürgen Feld, Pressesprecher des Unternehmens, auf Nachfrage bestätigt. Ein Teil der Fläche wurde bereits erworben. Auf den Rest hält „Grimme“ eine Option. Sie stellt den jederzeitigen Zugriff auf die Flächen durch die Firma sicher.
Details zu dem neuen Engagement des Unternehmens, das mit 1100 Mitarbeitern vor Ort zu den größten Arbeitgebern der heimischen Region zählt, wollte Feld noch nicht nennen. Gleiches gilt für einen möglichen Starttermin auf dem Areal, das im Einzugsbereich der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden liegt. Er verwies jedoch auf vorhandene Pläne, und betonte, dass konkrete Schritte vorgesehen seien, „sobald sich das wirtschaftliche Umfeld wieder stabilisiert“ habe.
Georg Schirmbeck, Aufsichtsratsvorsitzender der „Niedersachsenpark GmbH“, freute sich über die Entscheidung der Firma „Grimme“. Auf diese Weise habe ein wirtschaftlicher „Leader“ des hiesigen Raumes die Standortmöglichkeiten genutzt.
Alfons Wieschmann (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden, begrüßte die Entscheidung ausdrücklich und attestiert Inhaber Franz Grimme „unternehmerische Weitsicht“ sowie das „Einschlagen einer zukunftsorientierten Richtung für die neue Betriebsstätte“. Wörtlich erklärte Wieschmann: „Mit dieser Entscheidung bleiben Arbeitsplätze in der Region. Die Distanz bereitet zukünftigen Pendlern keine Probleme. Das ist ökonomisch richtig angedacht.“ Überdies freue er sich für die Stadt Damme, die Mitgesellschafter des „Niedersachsenparks“ ist, und mit dieser Entwicklung eine Erfolg für sich verbuchen könne.
