Organisiert hatte die Hoferkundung der vom Kreislandvolk Vechta getragene Förderverein regionale Umweltbildung – Agrarwirtschaft (Ruba). Die Gastgeber erläuterten den Besuchern ihren bäuerlichen Alltag sowie die Arbeit im Stall und auf dem Feld. Unterstützung gab es durch die Aktion „5000 x Zukunft“, einer Kampagne, die in Kooperation mit Jugend- und Wohlfahrtsverbänden bundesweit aktiv ist.

Bei der Aktion nahmen die Schüler die Chance wahr, die zumindest für einige von ihnen unbekannten Zusammenhänge zwischen den Menschen und deren Ernährung zu erfahren. Das geschah unter anderem beim Entdecken der Ursprünge landwirtschaftlich erzeugter Lebensmittel, bei der Zubereiten gemeinsamer Mahlzeiten in der Gruppe und beim anschließenden gemeinsamen Essen.

„Dabei war vor allem wichtig“, so die Ruba-Vorsitzende Birgit Meyer (Lutten), „eine Brücke zwischen dem Bauern als Produzent und dem Endprodukt an der Ladentheke herzustellen“. Daran hapert es nach Meyers Einschätzung inzwischen immer öfter, weil „Kinder heute kaum noch wissen, wo die Milch herkommt und wie Fleisch erzeugt wird“.

Unterstützung der pädagogischen Inhalte bei Hoferkundungen wie dem jüngsten Projekttag in Telbrake oder ähnlichen Terminen gewährt Prof. Martina Flath von der Hochschule Vechta (die NWZ berichtete). Dabei geht es vor allem um den Bauernhof als außerschulischen Lernort.

Mehr Informationen auch unter www.ruba-online.de

www.5000xZukunft.de