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Zwei Gründerinnen werden unterstützt Eiscafé und Baby-Laden für Lohne

Gert Kühling (l.) und Anne Nußwaldt (r.) übergaben die Urkunde an Dina Manuela und ihren Ehemann Filipe Morais vor ihrer künftigen Eisdiele.

Gert Kühling (l.) und Anne Nußwaldt (r.) übergaben die Urkunde an Dina Manuela und ihren Ehemann Filipe Morais vor ihrer künftigen Eisdiele.

Stadt Lohne

Lohne - Mehr als zwei Jahre ist es her, dass das letzte Mal Kunden die Marktstraße 23 zum Bummeln betreten haben. In den kommenden Monaten wird dort endlich ein neuer Mieter einziehen – auch dank des Gründerprogramms „Neue Läden. Neues Leben.“. Denn nun prämierte die Jury in der letzten Bewerberrunde des vergangenen Jahres zwei weitere Gewinner mit zusammen 16 000 Euro.

Die Höchstförderung von 10 000 Euro erhält dabei Dina Manuela Morais. Im ehemaligen Haushaltswarengeschäft Römann, in Sichtweite zum Marktplatz und direkt gegenüber dem Haus Uptmoor, wollen sie und ihr Mann ihre Kunden mit italienischen Eiskreationen, Süßspeisen, Kaffeespezialitäten und Frühstück verwöhnen.

Erfahrung mit Eis

Dina Manuela Morais dürften vielen in Lohne bekannt sein: Seit fünf Jahren unterstützt sie bereits ihren Mann im Service des Eiscafés Firenze an der Bahnhofstraße. Dieser Standort soll weiterhin erhalten bleiben. Künftig gibt es dort aber nur noch Eis zum Mitnehmen. „Unser neues Eiscafé La Piazza in der Fußgängerzone ist perfekt für uns. Hier kann man draußen viel schöner sitzen, hat nicht die Straße mit den Autos direkt vor der Nase“, schwärmt Dina Manuela Morais.

Der ehemalige Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer (links) und Wirtschaftsförderin Anne Nußwaldt (rechts) bei der Vorstellung des Gründerprogramms.

BEWERBUNGEN BIS 31. MÄRZ Gründerprogramm geht 2022 weiter

Lohne

„Das sind wirklich gute Nachrichten für die Innenstadt“, freut sich Gert Kühling, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, und blickt voraus: „Nicht nur das Eiscafé wird die Innenstadt beleben. In den kommenden Monaten tut sich einiges in unserer Stadtmitte. Sichtbarstes Zeichen ist natürlich der Neubau der Familie Nyhuis direkt am Marktplatz.“ Allerdings ergänzt er auch: „Wir werden nicht alle Leerstände mit Handelsformaten belegen können. Umso mehr ist deshalb die Gastronomie einer der Schlüssel zu einer lebenswerten Innenstadt.“

In dieser Tradition steht zum Beispiel das Haus Uptmoor. Zum 1. Februar wird dort das Restaurant Adriatik eröffnen. Auch hier hatte die Jury in der vorherigen Bewerberrunde der vollen Förderung von 10.000 Euro zugestimmt.

Alles fürs Baby

Zweite Gründerin, die von der Stadt ausgezeichnet wird, ist die Lohnerin Jessica Boll. Die 52-jährige Damenschneiderin erhält 6000 Euro für ihr Geschäft „Family Baby“. Dort wird sie selbstgenähte Babywaren verkaufen: individualisierte und hochwertige Kuschelkissen sowie -decken, Wickeltaschen, Babynestchen oder Mutterpasshüllen zum Beispiel. Ebenfalls eine Heimat in dem neuen Ladenlokal soll Jessica Bolls zweites Standbein bekommen: ihr Label Ricamare, unter dem sie Arbeitskleidung für Firmen bestickt und bedruckt.

Wo genau die Lohnerin ihre Zelte aufschlägt, steht noch nicht 100-prozentig fest. Aktuell verhandelt sie mit einem Vermieter. Ziel sei eine Eröffnung noch im ersten Halbjahr 2022. Dabei brennt der dreifachen Mutter der Einzug unter den Nägeln: Schon länger ist sie mit ihrem Family Baby Shop online und verkauft über Etsy ihre Waren.

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