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Gründerprogramm der Stadt Lohne Zauberfee, Hörakustiker und Schneiderei ziehen in City

Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet (links) und Wirtschaftsförderin Anne Nußwaldt (rechts) gratulierten den Gründern (von links) Christian Miersch und Nicole Kühling, Simone Töpfel sowie Julia Tschikin.

Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet (links) und Wirtschaftsförderin Anne Nußwaldt (rechts) gratulierten den Gründern (von links) Christian Miersch und Nicole Kühling, Simone Töpfel sowie Julia Tschikin.

Thomas Hense, Stadt Lohne

Lohne - Simone Töpfel, Julia Tschikin, Christian Miersch und Nicole Kühling heißen die nächsten Gewinner des Lohner Gründerprogramms „Neue Läden. Neues Leben.“. Sie hatten sich Ende März für die Förderung der Stadt beworben und sind nun von einer fachkundigen Jury ausgewählt worden.

Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet übergab die Urkunden. „Ich freue mich, dass wir über das Gründerprogramm immer wieder neue und gute Ideen für die Innenstadt bekommen und wünsche Ihnen allen viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben“, gratulierte die Verwaltungschefin.

Neu durchstarten

Simone Töpfel macht ihr Hobby zum Beruf: Nähen und Stricken begeistern sie seit Kindertagen. Seit rund sieben Jahren betreibt sie in einem Anbau an ihrem Wohnhaus an der Bakumer Straße ein kleines Geschäft für Stoffe und Kurzwaren und ist mit ihrem Stoffparadies „Die Zauberfee“ im Online-Handel sehr aktiv. „Wir überlegen schon lange, uns zu vergrößern und sichtbarer zu werden. Jetzt ist die richtige Zeit dafür“, meint Töpfel. Das Gründerprogramm habe bei ihrer Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt. 10.000 Euro bekommt sie für die Umsetzung ihrer Innenstadt-Idee. Mit 54 Jahren startet Töpfel also noch einmal neu durch. Eine Immobilie in zentraler Lage hat sie bereits im Blick.

Neue Runde

Der nächste Bewerbungsschluss für das Gründerprogramm „Neue Läden. Neues Leben.“ ist am 15. Juni 2022. Bewerben können sich Start-Ups, aber auch erfahrene Unternehmer, die eine Geschäftsidee in der Innenstadt umsetzen möchten. Sie erhalten bis zu 10.000 Euro Prämie.

Die Stadt bietet den Bewerbern gemeinsam mit der Uni Vechta zudem kostenfreie digitale Workshops an. So sind Finanzen, Steuern und Rechtsform am 25. Mai von 18 bis 20.30 Uhr das Thema. Denn ohne die richtige Kalkulation geht gar nichts. Deshalb gibt es bei diesem Workshop eine Einführung in die unterschiedlichen Bereiche des Businessplans inklusive Finanzplan. Anmeldungen nimmt Anne Nußwaldt unter 04442 8861301 oder anne.nusswaldt@lohne.de entgegen.

Die beiden Vechtaer Hörakustiker-Meister Nicole Kühling und Christian Miersch ziehen demnächst in das ehemalige Ladenlokal des Friseurs Cut&Style am Neuen Markt 1. Die Umbauarbeiten sind in vollem Gange. Eröffnungstermin ist am 4. Juni.

Der Lohner Standort ist bereits das dritte Hörakustik-Geschäft der beiden Fachleute für gutes Hören. In Vechta und Goldenstedt liegen die anderen beiden Filialen. „Der Bedarf und die Akzeptanz von Hörgeräten ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Wir befinden uns also in einem wachsenden Markt und sind uns sicher, dass Lohne ein erfolgreicher Standort für uns wird. Toll, dass die Stadt uns dabei so unterstützt“, lobt Miersch. Er meint nicht nur die 5000 Euro Prämie, sondern auch die Gründer-Workshops oder die Kommunikation mit der Wirtschaftsförderung.

Im Schneiderhandwerk

Dritte im Bunde ist Julia Tschikin: Sie hat die Schneiderei Lorenz in der Küstermeyerstraße übernommen, die nun den Namen „Schneiderei Julia“ trägt. Erfahrung hat die ausgebildete Modenäherin nicht nur mit dem Schneider-Handwerk, sondern auch mit der Selbstständigkeit. Acht Jahre lang hatte sie eine kleine Schneiderei in Steinfeld. Der Wunsch nach Vergrößerung lockte sie nach Lohne.

Hier kürzt sie nicht nur Hosen, erneuert Reißverschlüsse oder stopft Löcher, sondern bietet auch Bräuten einen besonderen Service. Gemeinsam mit einem Brautmodengeschäft in Ovelgönne bietet sie Anproben und Änderungen der Kleider für den schönsten Tag im Leben an. Von der Stadt gab es für die Gründerin einen Zuschuss von 3500 Euro.

Damit hat Lohne inzwischen 14 Gründer ausgezeichnet. Acht von ihnen haben ihre Vorhaben bereits verwirklicht. Vier weitere Projekte sind in Umsetzung.

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