Lohne/Vechta - Der Betreuungsverein des SkF Vechta e.V. und das Andreaswerk Vechta hatten kürzlich rechtliche Betreuer zum Vortrag der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. med. Dunja Hinze-Selch in die Werkstatt des Andreaswerks in Lohne eingeladen. Die Themen waren neben den Voraussetzungen für einen geschützten Arbeitsplatz die Bedeutung des sogenannten zweiten Arbeitsmarkts für den Alltag von Betroffenen, teilte der Verein nun mit.
Geregelter Tagesablauf
„Besonders für Menschen mit psychischer Erkrankung sind ein geregelter Tagesablauf und die Wertschätzung des eigenen Leistungsvermögens wichtig für die Stabilisierung der Lebenssituation“, betonte Prof. Dr. Hinze-Selch.
Elke Beck, Teamleiterin in der Agentur für Arbeit Vechta, beantwortete Fragen zum Zugang und den weiteren Möglichkeiten des zweiten Arbeitsmarkts: „Bitte nehmen Sie als rechtliche Betreuer frühzeitig Kontakt zu uns auf, wenn es für Ihre Klienten Bedarf für einen geschützten Arbeitsplatz gibt“, forderte sie die Zuhörenden auf. Die Fachabteilung der Agentur kläre Bedarfe und Fördermöglichkeiten gemeinsam mit den Betroffenen und rechtlichen Betreuern.
Verschiedene Standorte
Das Andreaswerk Vechta bietet an vielen verschiedenen Standorten im Landkreis Vechta geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen an. Die Arbeitsbereiche sind sehr vielseitig aufgestellt. Am Standort Brägeler Forst in Lohne steht die berufliche Bildung für psychisch kranke Menschen im Vordergrund.
Die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins des SkF Vechta e.V. beraten ehrenamtliche rechtliche Betreuer, wenn es um deren Aufgaben und Möglichkeiten im Zugangsverfahren zu Teilhabeleistungen im Arbeitsleben geht.
Interessierte Betroffene, Angehörige oder rechtliche Betreuer können sich an Rainer Kalkhoff vom Andreaswerk Vechta, Tel. 04442/7050711, oder an Christiane Priester vom SkF Vechta, Tel. 04441/929031 wenden. Auch die Agentur für Arbeit in Vechta steht für weitere Beratung zur Verfügung.
