Vechta - 120 junge Frauen und Männer in den verschiedensten Handwerksberufen sind am Sonnabend auf der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft im Vechtaer Waldhof von ihrer Ausbildung mit der Überreichung der Gesellenbriefe von Kreishandwerksmeister Ludger Wessel freigesprochen. worden. „Sie haben Ihre Ausbildung im Handwerk erfolgreich beendet, fachliches Wissen bewiesen und einen bedeutsamen Abschnitt gemeistert. Sie sind fleißige, aufgeweckte und motivierte junge Menschen, sonst würden Sie heute nicht hier sein“ so Wessel vor gut 500 Teilnehmern.
120 Auszubildende mit ihren Lehrmeistern und Angehörigen hatten allen Grund zum Feiern. Dazu gratulierten auch Vechtas Bürgermeister Helmut Gels, der CDU-Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp und Handwerkskammerpräsident Manfred Kurmann.
Wessel, der den Gesellenbrief als eine „Aktie mit Wertzuwachs“ bezeichnete, dankte den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, „denn ohne Sie würde das Prüfungssystem nicht funktionieren“. Ein besonderes Lob konnten sieben Diplomträger entgegennehmen. Sie hatten ihre Gesellenprüfung im Praktischen und Theoretischen mit sehr gut und gut bestanden. Mit besonderen Auszeichnungen der Handwerkskammer wurden dafür bedacht Feinmechaniker Lars Stukenborg, Bürokauffrau Laura Josefiok, Dachdecker Johannes Ostendorf, Tischler Eric Thobe, Zimmerer Andreas Thie, Maurer Moritz Kollhoff und Maurer Rene Zobel.
Größte Gruppe der Freigesprochenen waren die Tischler mit 23. Es folgten die Zimmerer mit 15, die Kaufleute für Büromanagement mit 11 und die Friseurinnen mit 10.
Saskia Röhricht, Metallbauerin mit dem Ausbildungsschwerpunkt „Konstruktionstechnik“, überbrachte den Dank an Lehrbetriebe und Eltern. Sie war der Beweis, in welchen früher den Männern zuzuordnenden Berufen heute auch Frauen tätig sind. Besonders ausgezeichnet wurden noch drei Tischler, die bei der Ausstellung ihrer Gesellenstücke besonders gut abschnitten: Bernd Wessels, Marvin Paul und Philipp Osterhues.
