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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Kirche: 60 Jahre im Dienst als Seelsorger

31.07.2012

VECHTA Mehr als 30 Jahre, von 1970 bis zur Emeritierung 2001, hat er das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) Vechta geleitet. Der Kreisstadt ist Weihbischof em. Dr. Max Georg Frhr. von Twickel, der seit seinem Ausscheiden aus dem Amt als Oberhirte der Oldenburger Katholiken auf dem 1230 erstmals erwähnten, im Familienbesitz stehenden Rittergut Stovern in Salzbergen (Kreis Emsland) lebt, weiter eng verbunden. Dazu gehören eine Wohnung im Pater-Titus-Stift und Besuche auf Gut Füchtel, bei Familie von Merveldt – bei gutem Wetter per Rad.

Offizial im Bischofsrang

Am Montag, 6. August, begeht von Twickel, der elfte Vechtaer Offizial und erste Weihbischof auf diesem Posten, sein Diamantenes Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass sind die Gläubigen am Sonntag, 2. September, um 16 Uhr, zu einem Pontifikalamt in der Propstei St. Georg, der Hauskirche des BMO, eingeladen. Ab 17.30 Uhr begrüßt die Stadt Vechta im Rathaus geladene Gäste bei einem Empfang für ihren Ehrenbürger.

Nach dem Theologiestudium empfing der Jubilar am 6. August 1952 die Priesterweihe von Bischof Michael Keller. 1953 folgte eine Kaplanstelle in Beckum. Nach Studien in Innsbruck und Rom folgte die Promotion. Zu den weiteren Stationen seines Priesterlebens zählten: Präses am Collegium Heede und Domvikar in Münster (1959); Pfarrer an St. Felizitas und Dechant in Lüdinghausen (1967) und die Ernennung zum Vechtaer Offizial (1970). Als erster „Chef“ der kirchlichen Oberbehörde empfing er am 24. Februar 1974 von Bischof Heinrich Tenhumberg die Bischofsweihe.

In die Amtszeit von Twickels fiel die zweimalige Fortschreibung (1972/73 und 1994) des 1965 als Staatsvertrag geschlossenen „Niedersachsenkonkordats“. Es sichert den Universitätsstandort Vechta, an dem die Religionslehrerausbildung einen Schwerpunkt darstellt, ab.

Anerkennung der Politik

Von Twickel ist Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens, dass ihm 1977 der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) für seine Verdienste um den Zusatzvertrag zum Konkordat verlieh. Lob erntete er auch von den Genossen. So nannte ihn Ex-Landesvater Sigmar Gabriel 2000 einen „geschickten Pädagogen“ und Brückenbauer.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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