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ARBEITSLOSIGKEIT: Agentur hilft über den Winter

27.10.2009

VECHTA Die weltweite Wirtschafts- und Bankenkrise ist noch lange nicht vorbei. Vor allem für den Arbeitsmarkt sind noch weitere Auswirkungen zu befürchten. Und schon stellt sich in Form der herannahenden kalten Jahreszeit für die Bundesagentur für Arbeit (AA) ein weiteres Problem: die Winterarbeitslosigkeit. In diesem Zusammenhang hat die AA in Vechta am Montag auf Möglichkeiten der Abmilderung hingewiesen, hier insbesondere das Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) .

Betroffen von höherer Winterarbeitslosigkeit sind vor allem Gärtner, Gartenarbeiter, Maurer, Zimmerer, Dachdecker und Straßenbauer. Mit den 2006 erlassenen neuen Regelungen, die vom 1. Dezember bis zum 31. März des Folgejahres gelten, sollen dem wiederkehrenden Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten entgegengewirkt und ein saisonalbedingter Auftragsmangel ausgeglichen werden.

Im monatlichen Durchschnitt nutzten nach Angaben der AA Vechta in der Winterperiode 2008/2009 insgesamt 1053 Betriebe die Saison-Kug-Regelung, die insgesamt für mehr als 4300 Arbeitnehmer mit der Agentur für Arbeit abgerechnet haben. Ausgezahlt wurden im Kalenderjahr 2009 insgesamt 2.3 Millionen Euro.

„Die bisherige Nutzung dieses noch relativ jungen Arbeitsmarktinstruments zeigt, dass noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Es sollte das gemeinsame Ziel von Unternehmen, Arbeitsagentur und der heimischen Region sein, die zahlreichen Arbeitsplätze im Außenbereich weiter zu stabilisieren“, so Bernd-Fred Heyne, Geschäftsführer in der Vechtaer Agentur für Arbeit.

Bauunternehmer Peter Spille (Vechta), Zimmerermeister Michael Steinbach (Damme), Dachdeckermeister Johannes Brinkhus (Bakum) und Landschaftsgartenbauer Hartwig Stegemann (Löningen) nutzten selbst die Saison-Kurzarbeitergeldregelung und können sie auch anderen Betrieben empfehlen. Nach ihren Worten liegen die Vorteile für Betriebe, aber auch für die Arbeitnehmer klar auf der Hand. Betriebe müssen nicht unbedingt Entlassungen aussprechen, sondern sichern ihr gutes Personal. Auf der anderen Seite werden Arbeitnehmer nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen. Ein beitragspflichtiges Beschäftigungsverhältnis besteht also weiter, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung laufen weiter..

Mit dem Bezug von Saison-Kug und ergänzender Leistungen sind Arbeitnehmer finanziell deutlich besser gestellt als im Falle von Arbeitslosigkeit mit dem gewährten Arbeitslosengeld I. Außerdem wird die mit Saison-Kug geförderte Beschäftigung bei der Festsetzung der Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld I berücksichtigt.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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