Vechta - Albert Lüken (30), seit 2014 Kanonikus in St. Remigius (Borken) und Kaplan in Christus-König (Gemen), tritt zum 1. Februar sein Amt als Kaplan in der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Vechta an. Lüken, der aus Barßel stammt, legte 2005 sein Abitur am Friesoyther Albertus-Magnus Gymnasium ab.

Bis 2008 studierte er Philosophie und Theologie an der Universität Münster, 2008 absolvierte er ein Freisemester in den USA. Für sein weiteres Studium wechselte er nach Rom an die Päpstliche Universität Gregoriana. 2011 wurde er Pastoralpraktikant in der Propsteigemeinde St. Peter (Recklinghausen). 2012 empfing er die Diakonenweihe in der Überwasserkirche Münster und wurde dort Diakon.

Um sein Theologiestudium abzuschließen, kehrte er für zwei Jahre an die Päpstliche Universität Gregoriana nach Rom zurück. Am 10. Oktober 2013 empfing er dort in der Kirche St. Ignatius die Priesterweihe. Mit ihm wurden zwei weitere Diakone zu Priestern und vier Männer zu Diakonen geweiht. An der Weihe hatten neben dem Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa sowie den Münsteraner Weihbischöfen Dr. Christoph Hegge und Heinrich Timmerevers (heute Bischof von Dresden-Meißen) auch viele Geistliche aus dem Oldenburger Land teilgenommen, so zum Beispiel Lükens Heimatpfarrer Ludger Becker.