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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Sichere Stadt: Behörden sehen Bürgerwehr skeptisch

19.01.2016

Vechta Zu einer „Demo gegen Bürgerwehr Vechta: Rechter Hetze entgegenwirken – gegen Rassismus, Sexismus und Gewalt“ hat „ContRa“ (Contra Rassismus) jetzt für Freitag, 22. Januar, aufgerufen. „ContRa“ ist ein Verein aus Vechta, der unter anderem Aufklärungsarbeit im Jugendbereich zum Thema Rechtsextremismus leistet und das Programm „Partnerschaft für Demokratie“ des Sozialministeriums für die Stadt Vechta koordiniert. Die Demonstration beginnt um 20 Uhr auf dem Europalatz.

Hintergrund ist die Gründung einer Bürgerwehr, die am Wochenende das erste Mal die Stadt „sichern“ will, so „Contra“. Und weiter heißt es bei Facebook: „Da wir gut auf rechte Gruppen verzichten können, wird es eine Demo gegen die Spinner geben.“

Die Bürgerwehr hat sich am 8. Januar in Vechta gegründet: „Wir sind eine Gruppe besorgter Bürger aus dem Landkreis Vechta, die beschlossen haben, selber etwas für die Sicherheit ihrer Heimat beizutragen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, es in unserer Heimat gar nicht erst so weit kommen zu lassen, wie in anderen Teilen Deutschlands.“ Als Einsatzradius gilt der Landkreis Vechta. Die Aufgabenbeschreibung lautet: Verstärkung der öffentlichen Sicherheit, Observation und Sicherung von Gefährdungsbereichen, Alarmierung und Unterstützung von Einsatzkräften im Falle eines Notfalls oder einer Straftat.

Die Stadt Vechta und die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta betrachten die Gründung einer Bürgerwehr sehr skeptisch. Für die öffentliche Sicherheit sei die Polizei zuständig. Es sei nicht Sache des Bürgers, sich gezielt auf die Suche nach Straftätern zu machen. Straftaten aufzuklären und zu verfolgen, sei und bliebe Aufgabe der Polizei. Die Polizei habe bereits mit den Initiatoren der entsprechenden Internetseiten gesprochen.

„Wir wollen couragierte Bürger, die eingreifen statt zuzuschauen“, so die Polizei. „Wenn andere Menschen in Not geraten, sei es durch verbale oder körperliche Gewalt, darf man nicht wegschauen, sondern sollte für die Rechte der anderen eintreten, ohne sich selber in Gefahr zu bringen.“ Dieser Meinung schließt sich auch die Stadt Vechta an, die in engem Kontakt mit der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta steht.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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