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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Betreuungsverein braucht Geld

02.06.2017

Vechta Der Vechtaer Landtagsabgeordnet Dr. Stefan Siemer hat sich beim Sozialdienst Katholischer Männer Vechta (SKM) über dessen Arbeit und Probleme informiert. Der SKM ist ein anerkannter Betreuungsverein und übernimmt gesetzliche Betreuungen auf Anordnung des Amtsgerichts.

Drei Fachkräfte des SKM mit insgesamt 92 Wochenstunden betreuen zurzeit 87 Frauen und Männer. Davon leben 55 in der eigenen Wohnung und 32 in einem Heim oder sind stationär untergebracht. Der Verein leide, wie alle anderen Betreuungsvereine bundesweit auch, unter nicht ausreichenden Finanzmitteln, wie es hieß. „Ich werde mich in Hannover nachdrücklich dafür einsetzen, dass für diese wichtigen Aufgaben dauerhaft mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden“, erklärte Siemer.

Seit 2005 ist das Vergütungssystem von 44 Euro pro Stunde für rechtliche Betreuungen nicht mehr angepasst worden. „Das ist viel zu wenig, und auch die jetzt vom Bundestag beschlossene 15-prozentige Erhöhung wird auf Dauer nicht ausreichen. Es wird in Zukunft eine jährliche Anpassung stattfinden müssen“, erklärte Thomas Pille, der Leiter der Betreuungshilfe im SKM.

Im Augenblick steht ein erheblicher Anteil der Betreuungsvereine in Niedersachsen mit 360 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden und 10 000 Betreuungen pro Jahr an der Schwelle der Existenz. Bundesweit denken zwischen 150 bis 170 Vereine ans Aufhören. Der Bundestag hat zwar die Erhöhung beschlossen, aber der Bundesrat (wahrscheinlich in der Sitzung vom 7. Juli) muss dem Gesetz noch zustimmen. „Ich hoffe und erwarte, dass Niedersachsen sich seiner Verantwortung für die betroffenen Menschen bewusst ist“, betonte die stellvertretende Vorsitzende des SKM und frühere Bundestagsabgeordnete Eva-Maria Kors.

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