Vechta - Mit dem Bewerbungsschluss für die zukünftige Präsidentschaft der Universität Vechta am Donnerstag, 28. Mai, rückt die Nachfolgefrage für die zum 30. September aus dem Amt scheidende von Prof. Marianne Assenmacher einmal mehr in den Fokus. Nach NWZ -Informationen sind nach der Stellenausschreibung am 29. April „eine ganze Reihe von Bewerbungen, Frauen und Männer, eingegangen“. Weitere Details wollten die Verantwortlichen unter Hinweis der Nichtöffentlichkeit des Verfahren nicht nennen.

Für die nächsten Schritte zeichnet die Findungskommission unter der Leitung von Prof. Ruprecht Wimmer (Katholische Universität Eichstätt) verantwortlich. Dem Vernehmen nach sieht der Zeitplan für das weitere Vorgehen Vorstellungen von Kandidaten in der letzten Woche des am 17. Juli endenden Sommersemesters vor. Zu einem Interview werden voraussichtlich, ähnlich wie bei Berufungen auf vakante Professuren, normalerweise drei bis fünf Kandidaten aus dem Kreis der Bewerber nach Vechta eingeladen.

Die Entscheidung für eine neue Präsidentin beziehungsweise einen zukünftigen Präsidenten der aktuell etwa 4900 Studenten zählenden Hochschule wäre dann noch in den Semesterferien möglich. Damit wäre der Weg für einen Amtswechsel ohne Zeitverzug frei.