Vechta - Sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf 2015 haben sich die Vorstände der Volksbank Vechta, Ludger Ellert und Dr. Martin Kühling, bei der Vertretersammlung im Waldhof, Lohner Straße 17, gezeigt. Erstmals konnte das Geldinstitut sein Geschäftsvolumen auf mehr als eine Milliarde Euro ausweiten. Die Bilanzsumme stieg um 62 Millionen (+6,3 Prozent) Euro.

Damit liegt die Bank über den Wachstumsraten der Genossenschaftsbanken (Bund: + 3,8 Prozent) und im Verbandsgebiet Weser-Ems (+ 4,8 Prozent). Die Kundenkredite erhöhten sich um 47 Millionen auf 748 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 58 Millionen (+ 8,7 Prozent) auf 721 Millionen Euro.

Auch mit der Ertragslage und der Eigenkapitalausstattung zeigten sich Ellert und Kühling noch zufrieden, obwohl niedrige Zinsen die Ergebnisse schmälerten, und die von der die Finanzkrise ausgelösten erhöhten Eigenkapitalanforderungen gestiegen sind.

Die Volksbank Vechta bewegen Schlagworte wie Regulatorik, Digitalisierung und Ertragseinbußen im Zinsgeschäft. Während die aus Brüssel betriebene Regulierungsoffensive für regionale Genossenschaftsbanken kaum noch nachzuvollziehen sei, sehe sich das Geldinstitut in Sachen Digitalisierung durch den Ausbau von Vertriebswegen, wie einer Online-Filiale oder dem Mobil-Banking, gut gerüstet.

Die Aufsichtsräte Dr. Erwin Sieverding (Langförden), Ludger Wessel und Peter Spille (beide Vechta) wurden einstimmig wiedergewählt. Josef Kathmann (Hausstette) schied mit Erreichen der Altersgrenze aus.

Für Birgit Meyer (Lutten) rückte Otto Themann (Lutten) nach. Nachfolger des 2017 ausscheidenden Vorstandssprechers Ellert wird Herbert Hermes.