Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Bildung ,Chance und Herausforderungen’

Christoph Floren

Vechta - Dreizügigkeit am Mädchengymnasium Liebfrauenschule (ULF) mit dem Kreis Vechta als Einzugsgebiet und eine Fortführung des Angebots der Berufsbildenden Schulen (BBS) Vechta Marienhain – wenn keine gravierenden Veränderungen eintreten. So sieht die Zukunft der beiden traditionsreichen Bildungseinrichtungen aus.

Rechtsnachfolge steht

Auf diesen Weg will das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) Vechta „alle Beteiligten mitnehmen“, erklärte BMO-Schulabteilungsleiter Prof. Franz Bölsker. Damit liegt der Kurs nach der Erklärung der Schwestern Unseren Lieben Frau, die Trägerschaft des „ULF“ und der BBS-Marienhain zum 1. August 2013 an das BMO abzugeben (die NWZ  berichtete), fest. Die Häuser erhalten den Status einer gemeinnützigen GmbH, auf die bestehende Verträge als volle Rechtsnachfolge übergehen. 100prozentiger Gesellschafter wird das Offizialat.

Am Mittwoch, 5. Dezember, betonte Prälat Peter Kossen, Ständiger Vertreter von Offizial Heinrich Timmerevers: „Kirche ist Schule, und Schule darf auch Geld kosten. Die Übernahme birgt eine Chance, aber auch Herausforderungen.“ Bölsker ergänzte: „Beide Schulen erfüllen die Erwartungen, die man an katholische Schulen haben kann.“ Er dankte den Schwestern für ihren Einsatz.

Zusage an Mitarbeiter

Laut BMO-Finanzdirektor August Dasenbrock übernimmt das Offizialat „alle für den Schulbetrieb erforderlichen Grundstücke und Gebäude der BBS“. Gleiches gilt für die Grundstücke der Liebfrauenschule in Vechta. Zudem erhält das BMO das Grundstück der Liebfrauenschule Cloppenburg. „Weiter übernimmt das Offizialat das Personal und dessen Altersversorgung“, so der Finanzdirektor. Zahlen, die den noch zu unterzeichnenden Verträgen zugrunde liegen, nannte Dasenbrock nicht. Darüber sei mit dem Orden Stillschweigen vereinbart worden. In Sachen Marienhain müssen die Gesellschafter für das notwendige Kapital sorgen. Die finanziellen Standbeine des „ULF“ heißen Förderstiftung, Förderverein und Elternbeiträge. Das Schulgeld, bisher 40 Euro, steigt zum 1. August auf 55 Euro pro Monat. Hinzu kommen „Sachkostenzuschüsse“ aus dem Kreisetat.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden