• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

„Digitalk“: Blick in die Zukunft durch die Holobrille

03.12.2020

Cloppenburg /Vechta Business-Futurist. Schon diese Berufsbezeichnung zeigt den Blick von Sven Göth auf die Berufswelt: „Wie kann ich mein Business wettbewerbsfähig halten, Wandel ermöglichen, Veränderungen annehmen und Neues gestalten?“ Mit Kompetenzen, die im 21. Jahrhundert gefordert sind, befasst sich der Dozent der FH Wien und CEO des Digital Competence Labs beim jüngsten Digitalk, zu dem die Landkreise Cloppenburg, Vechta sowie die Grafschaft Bentheim und die Steinbeis-Transferzentren Oldenburger Münsterland und Grafschaft Bentheim eingeladen hatten.

Laut Göth genüge es nicht mehr, zu reagieren. Unternehmen müssten vorausgehen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Das habe die Entwicklung von Streamingdienste wie Netflix demonstriert, die der Blockbuster-Industrie längst den Rang abgelaufen hätten. Unternehmen müssten tradierte Denkmuster verlassen, um in Zukunft zu bestehen. Und das jeden Tag aufs Neue.

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge ermögliche beispielsweise, einen Kran zentimetergenau zu steuern, der 300 Kilometer entfernt stehe. Check-ups beim Arzt würden bereits über Holographiebrillen – die ermöglichen es, interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darzustellen – umgesetzt. So wird ein Krankenhaus in Brisbane dahingehend umgebaut, dass Ärzte virtuelle Visiten anbieten könnten. Krankenschwestern seien ausgebildet worden, zu dem Patienten zu fahren und die Bilder ins Krankenhaus zu bringen. Künstliche Intelligenz – die Schlüsseltechnologie der Zukunft.

Die Technologie sei auch künftig entscheidend für den Kunden. Beispiel: der Amazon-Sprachassistent „Alexa“. Der Kunde bestelle ein Produkt, die Technologie im Hintergrund wäge bei diversen Anbietern Parameter wie Angebote, Lieferbedingungen oder Ähnliches ab und bestelle dann selbstständig. „Alexa entscheidet, und der Nutzer ist glücklich.“ Die Künstliche Intelligenz sei aber nur so gut, wie sie trainiert werde. Das sei dem amerikanischen Anbieter einer Affären-Homepage derart gut gelungen, dass die männlichen Nutzer nicht bemerkten, wenn sie mit einem „Bot“ kommunizierten.

Der intelligente Spiegel, der das Gegenüber analysiert und etwa zu Wetterdaten spezielle Angebote im Display unterbreitet, sei in Österreich bereits im Einsatz. Technologie habe sich massiv weiterentwickelt.

Für die Unternehmen stelle sich die Frage, wie sie damit umgingen. Wo fehlt es an Know-how? Muss das aufgebaut oder zugekauft werden? Sind strategische Partnerschaften sinnvoll oder müssen Ressourcen aufgebaut werden? Mit diesen Fragen müssen sich Unternehmern auseinandersetzen.

Zeitfenster wichtig

Neben dem Mut, Themen neu zu denken, brauche es aber auch das „Momentum“, das richtige Zeitfenster, in dem Themen verändert werden können und das Bewusstsein dafür da ist. Bestes Beispiel: Covid-19. „Wir merken, was wünschenswert und möglich ist in Bezug auf Digitalisierung.“

In einem zweiten Vortrag des Abends beschäftigte sich Florian Ahle mit der Frage, welche Trends, Skills und Innovationen heute schon erkennbar sind, die morgen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen können. Als Innovation Evangelist bei Google, im Brand-Marketing und in der Produktentwicklung bei der BMW Group hat er globale Unternehmen und Marken bei Transformationen begleitet. Er ist Experte für Innovationskultur und engagiert sich für Vielfalt und Inklusion.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.