• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Bestandsaufnahme: Die Marke OM braucht Pflege

28.01.2015

Vechta Die Bürger schätzen die Vorteile ihrer Heimat und sagen das auch deutlich. Für Außenstehende dagegen liegen die Pluspunkte eines Lebens im Oldenburger Münsterland (OM) nicht so auf der Hand, dass sie den Wunsch wecken, sich dort niederzulassen. Das wirft mit Blick auf den branchenübergreifend beklagten Fachkräftemangel Probleme bei der Personalgewinnung auf.

Einseitige Sichtweise

Merkmale wie Gastfreundlichkeit, Angebote für Radfahrer oder Pferderegion locken vor allem Kurzzeiturlauber an. Gemeinsamer Störfaktor für Gäste, Auswärtige und Einheimische, besonders für Gruppen mit einer Bio-Orientierung oder Menschen, die den heimischen Raum kennen, sind die Massentierhaltung und deren Folgen. So prägt die industrialisierte Landwirtschaft als Monokultur das Bild des OM. Im Gegensatz dazu werden andere Leitbranchen der Industrie vor Ort oft kaum wahrgenommen. Diese Klassifizierung verändert sich, sobald die Befragten weiter vom OM entfernt leben.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Bekanntheits-, Image- und Markenstudie für das Oldenburger Münsterland (die NWZ  berichtete) unter der Federführung von Prof. Torsten Kirstges (Wilhelmshaven). Den Kreistagen Vechta und Cloppenburg vorgestellt wurde die auf 1650 Fragebögen fußende Untersuchung (Kosten: 50 000 Euro) die in Kürze im Netz bereitsteht, am Dienstag, 27. Januar. In den Kategorien Selbstbild und Fremdbild erfragt sie „Imagedimensionen“, „Wohn-, Lebens- und Arbeitssituationen“, „Tourismuspotenziale“ und die „wirtschaftliche Ausrichtung“. Dabei zeigt sich, dass der Wunsch im OM zu leben, stark davon abhängt, wie das Image des Gebiets, etwa auf Eigenerfahrungen basierend, durchschlägt. Kaum positive Eindrücke hinterlassen dagegen Chancengleichheit im Beruf für Frauen und Männer, Karrierechancen oder Kulturelles.

Wenig Außenwirkung

Die im Leitbild OM betonte Familienregion kommt „drinnen“ und „draußen“ an. Während die Bürger vor Ort die Forderung „hohe Wohn- und Lebensqualität“ als erfüllt ansehen, tun sich Auswärtige damit schwer.

Als Fazit ergibt sich ein Selbstbild, das sich bezüglich vieler Eigenschaften viel positiver darstellt, als das Fremdbild, das aus der Wahrnehmung von Besuchern und Touristen wächst. Einher damit geht, dass der Begriff „Boom-Region“ außerhalb des OM nicht ankommt.

Zu den von Kirstges ausgesprochenen Empfehlungen gehören unter anderem eine neue Abstimmung des Leitbildes OM, eine Überarbeitung des Logos, und die Verbesserung der Kommunikation nach außen.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2804
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.