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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

„Drei-Insel-Burganlage“ wächst

20.07.2012

VECHTA Das „Castrum Vechtense“ auf der Vechtaer Zitadelle, das sich einmal mit dem dazugehörigen Besucherzentrum zu einer touristisch vermarkteten, ihrem mittelalterlichen Vorbild nachempfundenen Mitmach-Burganlage entwickeln soll, nimmt Gestalt an. Im ersten Bauabschnitt, bei dem Mitarbeiter einer Fachfirma etwa 12 000 Kubikmeter Boden bewegt haben, entstand das Startmodul einer mittelalterlichen „Drei-Insel-Burganlage“ (die NWZ  berichtete). Dazu mussten zunächst neue Burggräben gestaltet werden.

Historisch authentisch

Insgesamt, so Bürgermeister Helmut Gels (CDU) bei einem Ortstermin am Donnerstag, 19. Juli, sind für das Vorhaben aktuell 350 000 Euro veranschlagt. Ausgelegt auf eine Entstehungszeit von etwa 15 Jahren soll „Castrum Vechtense“ ständig in der Entwicklung bleiben, betonte der Rathauschef.

Zu diesem Prozess gehört als nächster Schritt ein hölzerner Burgturm. Er entsteht aus heimischer, im norddeutschen Klima beständiger Eiche, als Ständerfachwerkbau auf der „Hauptinsel“ (3500 Quadratmeter). Das Ensemble komplettieren eine „Gerichtsinsel“ für die „Vorburg“ (1500 Quadratmeter) sowie eine 1200 Quadratmeter große, nach Vorgaben der Mystikerin Hildegard von Bingen gestaltete „Garteninsel“ für die „Nebenburg“. Diese Bereiche orientieren sich an der Burg Vechta, wie sie vor 800 bis 900 Jahren nur einige hundert Meter Luftlinie entfernt lag. Bereits zu den „Burgmannentagen“ am 29. und 30. September sind auf den neuen Inseln möglichst authentische „Heerlager“ geplant.

Turm fällt ins Auge

„Die Arbeiten für das Turmfundament erfolgen ab November“, so Axel Fahl-Dreger, Leiter des bei der „Castrum“-Planung federführenden Mittelalter Zentrums beim Museum im Zeughaus. Im Frühjahr 2013 errichten Zimmerleute in etwa acht Wochen den circa 13 Meter hohen Turm (Grundfläche: gut 40 Quadratmeter). Anschließend folgen Arbeiten an den Brücken, die die drei Inseln verbinden. Der Turm ist wie kleinere Gebäude, etwa ein „Grubenhaus“ oder Ställe auf den Inseln, im Finanzrahmen enthalten. Zudem besteht auch aus Kostengründen Gelegenheit zu ehrenamtlicher Arbeitsleistung. Im Turminnern soll auf mehreren Etagen das Leben einer hochadeligen Familie dargestellt werden.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

 @ Mehr Informationen auch unter http://www.mittelalter-zentrum.de

Christoph Floren
Cloppenburg
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2804

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NWZ | CDU | Museum im Zeughaus

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