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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Geburtstag: Ein Schaufenster der Vechtaer Geschichte

02.05.2017

Vechta Mehr als 700 000 Geschichtsinteressierte haben bis heute eine Ausstellung oder Veranstaltung des Museums im Zeughaus besucht. Mehrtägige Aktionen wie die Burgmannen-Tage oder der „stadtgARTen“ gehören längst zu den teilnehmerstärksten Events der Stadt. Das Museum in Vechta stehe mitten im Leben, habe einen festen Platz im hiesigen Gemeinwesen, betonte Bürgermeister Helmut Gels (CDU) bei einem Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung. Gut 120 Gäste hatten sich dazu am Freitagabend im Foyer des Vechtaer Rathauses eingefunden. Unter ihnen waren auch viele langjährige Wegbegleiter des Museumsleiters Axel Fahl-Dreger.

Oft werde die Frage gestellt, ob es sich in kleineren Städten überhaupt lohne, Museen zu betreiben, sagte Dr. Ralf Vogeding, Leiter des Kreismuseums Syke. Besucherzahlen wie die in Vechta zeigten jedoch klar, dass die Antwort nur „Ja“ lauten könne. In seiner Festrede unterstrich Vogeding, die große Bedeutung des Ehrenamtes für regionale Einrichtungen. Wenn sich Menschen auf solche Weise mit dem Museum identifizieren, dann sei etwas sehr Wichtiges gelungen, erläuterte er. Dann sei ein Museum gesellschaftlich relevant.

Fahl-Dreger nutzte die Gelegenheit, sich bei seiner Frau sowie seinen freiwilligen Helfern zu bedanken. „Wir haben es zusammen geschafft. Wir haben es zusammen gestaltet“, sagte der Museumsleiter sichtlich bewegt in Richtung der derzeit über 50 Ehrenamtlichen. Manches sei dabei am Anfang vielleicht gar nicht so gedacht oder gewollt gewesen, sei von sich aus gewachsen. So wie die Burgmannen-Tage, die als Kinderaktion mit 60 Teilnehmern begannen und aktuell gut 20 000 Menschen jährlich auf das Gelände ziehen. Solche Kräfte, betonte Axel Fahl-Dreger, müsse man einfach wachsen lassen.

Viel Lob gab es für ihn, seine Arbeit und seine Unterstützer auch von Dr. Stephan Siemer, Vizepräsident der Oldenburgischen Landschaft, sowie dem Präsidenten des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, Hans-Georg Knappik. Das Museum im Zeughaus sei mit seiner „praktizierten Begreifbarkeit“ ein leuchtendes Vorbild, sagte Knappik. So, ergänzte er, begeistere man Menschen.

2018 geht der Museumsleiter in den Ruhestand. Um die weitere Entwicklung des Museums macht sich Bürgermeister Gels dennoch keine Sorgen. „Es wird auch künftig gelingen, das Interesse der Öffentlichkeit an der Geschichte wachzuhalten“, so Gels.

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