Vechta - Historisch ist in Vechta im Mittelalter kein Weihnachtsmarkt nachzuweisen. Belegen lassen sich jedoch die Anfänge der Vechtaer Märkte um 1298. Darauf aufbauend veranstalten das Museum im Zeughaus und der Förderverein Mittelalterzentrum Vechta am 7. und 8. Dezember auf der Zitadelle einen Wintermarkt (Eintritt frei!), wie ihn vielleicht unsere Vorfahren erlebt haben.
Heißer Met und Glühwein
Als Namenspatronin haben die Organisatoren, wie bei den drei vorangegangenen Veranstaltungen dieser Art, die zu den 14 Nothelfern zählende Hl. Barbara ausgewählt. Unter ihrem besonderen Schutz stehen die unter anderem aus dem Ruhrgebiet und Bremen anreisenden Händler und Handwerker, die am Sonnabend, 7. Dezember, von 13 bis 20 Uhr, und am Sonntag, 8. Dezember, von 11 bis 18 Uhr, ihre Waren anbieten. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen unter anderem ein Fleischbräter sowie Stände, die heißen Met und Glühwein anbieten.
Neu hinzu kommt diesmal ein erweitertes Mitmachangebot für Kinder. Sie sind im Museum und auf dem Freigelände zum Basteln und Begegnungen, etwa mit einem Laternenmacher, eingeladen.
Am Sonnabend nach Anbrechen der Dunkelheit steht das traditionelle Lichterfest auf dem Programm. Dazu ziehen die Teilnehmer, angeführt von Mädchen und Jungen der Martin-Luther-Schule die Gedichte und Lieder vortragen, durch den Zitadellenpark. Anschließend tritt im Zeughaus die Museums-Theatergruppe zum Tagesausklang auf.
Literarisches vorab
Übrigens: Besucher sind im Museum im Zeughaus auch am Donnerstag, 5. Dezember, ab 19.30 Uhr, willkommen. Dann lädt die Schreibwerkstatt vom Gymnasium Antonianum Vechta unter dem Motto „Ein Fest der Liebe“ zu einer Lesung (Eintritt frei!) ein. Die Schüler tragen eigene Texte vor, die Weihnachtliches aber auch alle mit Liebe zusammenhängenden Emotionen betreffen.
