Vechta - Für Ole Plogstedt ist es „extrem besonders hier zu kochen“. Andi Schweiger hat sich „vorab Gedanken gemacht, die drinnen wie weggeblasen waren“. Für Frank Oehler ist der Einsatz „ein Stück Realität“, die er und seine Freunde „reinbringen“. Die drei Spitzenköche drehen in der Lehrküche der Vechtaer Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen, An der Propstei 10, für ein 90-Minuten-Spezial der RTL-Serie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ – Sendetermin Anfang 2014.
Geschmack ist alles
Wo sonst Küchenmeister Gerhard Siemers Regie führt, geben Oehler, Plogstedt, Schweiger und ein 16-köpfiges Produktionsteam um Tatjana Walter täglich acht bis zehn Stunden den Ton an. Das Motto ist eindeutig: „rein in die Lebensmittel, rein in den Geschmack“. Das stellt bei der Motivation der 14 Teilnehmer der seit 13 Jahren vom Ludgerus-Werk und der Kreisvolkshochschule getragenen Qualifizierung aus der JVA kein Problem dar. Auf dem Programm stehen unter anderem eine klare Minestrone, ein Borschtsch oder eine Mais-Polenta-Suppe. Die Inhaber von Michelin-Sternen und anderen Gourmet-Auszeichnungen vermitteln den Gefangenen, wie es ist, aus normalen Gerichten etwa mit Gewürzen mehr herauszuholen: „Wir wollen die Idee des Kochens schmackhaft machen“, so Oehler. Das geht nur mit Respekt vor den Lebensmitteln und vor den Menschen, die damit arbeiten.
Den Stein ins Rollen gebracht hat „eine unserer Umschülerinnen mit ihrer Bewerbung um einen Besuch der Kochprofis“, erinnert sich die stellvertretende JVA-Leiterin Petra Huckemeyer. Die Verantwortlichen für die Serie stiegen darauf ein, und so kam es zum ersten Dreh hinter Gittern.
Von Zellen und Küchen
Um die Atmosphäre einmal hautnah zu erleben haben sich die drei Hauptakteure dem Experiment eine Nacht in der Zelle mit Einschluss, Pritsche und allem Gefängnis-Drum-und-Dran, Gedanken über das Leben eingeschlossen, gestellt. Durch diesen schritt war das Eis schnell gebrochen, und die Kochprofis um eine Erfahrung reicher.
Der Ton in der Küche ist locker, aber auch professionell. Für ihre Motivation und ihr Engagement erhält die gesamte Mannschaft ein dickes Lob: „Die arbeiten wahnsinnig gut. Ich würde mir wünschen, dass viele Jungköche so gelernt hätten“, fasst Schweiger die gewonnenen Eindrücke zusammen.
Vechta - Für Ole Plogstedt ist es „extrem besonders hier zu kochen“. Andi Schweiger hat sich „vorab Gedanken gemacht, die drinnen wie weggeblasen waren“. Für Frank Oehler ist der Einsatz „ein Stück Realität“, die er und seine Freunde „reinbringen“. Die drei Spitzenköche drehen in der Lehrküche der Vechtaer Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen, An der Propstei 10, für ein 90-Minuten-Spezial der RTL-Serie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ – Sendetermin Anfang 2014.
Geschmack ist alles
Wo sonst Küchenmeister Gerhard Siemers Regie führt, geben Oehler, Plogstedt, Schweiger und ein 16-köpfiges Produktionsteam um Tatjana Walter täglich acht bis zehn Stunden den Ton an. Das Motto ist eindeutig: „rein in die Lebensmittel, rein in den Geschmack“. Das stellt bei der Motivation der 14 Teilnehmer der seit 13 Jahren vom Ludgerus-Werk und der Kreisvolkshochschule getragenen Qualifizierung aus der JVA kein Problem dar. Auf dem Programm stehen unter anderem eine klare Minestrone, ein Borschtsch oder eine Mais-Polenta-Suppe. Die Inhaber von Michelin-Sternen und anderen Gourmet-Auszeichnungen vermitteln den Gefangenen, wie es ist, aus normalen Gerichten etwa mit Gewürzen mehr herauszuholen: „Wir wollen die Idee des Kochens schmackhaft machen“, so Oehler. Das geht nur mit Respekt vor den Lebensmitteln und vor den Menschen, die damit arbeiten.
Den Stein ins Rollen gebracht hat „eine unserer Umschülerinnen mit ihrer Bewerbung um einen Besuch der Kochprofis“, erinnert sich die stellvertretende JVA-Leiterin Petra Huckemeyer. Die Verantwortlichen für die Serie stiegen darauf ein, und so kam es zum ersten Dreh hinter Gittern.
Von Zellen und Küchen
Um die Atmosphäre einmal hautnah zu erleben haben sich die drei Hauptakteure dem Experiment eine Nacht in der Zelle mit Einschluss, Pritsche und allem Gefängnis-Drum-und-Dran, Gedanken über das Leben eingeschlossen, gestellt. Durch diesen schritt war das Eis schnell gebrochen, und die Kochprofis um eine Erfahrung reicher.
Der Ton in der Küche ist locker, aber auch professionell. Für ihre Motivation und ihr Engagement erhält die gesamte Mannschaft ein dickes Lob: „Die arbeiten wahnsinnig gut. Ich würde mir wünschen, dass viele Jungköche so gelernt hätten“, fasst Schweiger die gewonnenen Eindrücke zusammen.
