Vechta - Puppenspiel ist wie Bilder malen sowie an ihnen den äußeren und inneren Kosmos entdecken. Wie diese Vorgabe auf der Bühne umgesetzt wird, können Besucher ab vier Jahren aus nächster Nähe bei den siebten Vechtaer Figurentheatertagen im Museum im Zeughaus, Zitadelle 15, verfolgen. Für die Organisation zeichnen wie in den Vorjahren neben dem Zeughaus-Team die Theaterwerkstatt „Pappmache“ und die Frühförderung beim Andreaswerk verantwortlich.
Vom 31. Januar bis 22. Februar, jeweils sonnabends und sonntags, beginnen um 15 Uhr die jeweils etwa 50-minütigen Nachmittagsvorstellungen. Karten (Preis: 4 Euro) sind ab 14 Uhr erhältlich. Einlass für das Publikum ist ab 14.50 Uhr.
Hier nun das Programm der Puppen im Überblick: Am 31. Januar und 1. Februar erzählt Max Schaetzke („Krokodil Theater“), wie sein kleiner Held „Onkelchen“ einen Freund findet. Am 7. und 8. Februar führt das Ensemble „es-war-einmal“ das Grimm-Märchen „Aschenputtel“ auf. Eine Woche später, am 14. und 15. Februar, gastiert „Annes Bühne“ mit dem Stück „Käfer Archibald“ bei den Figurentheatertagen. Am vierten Wochenende präsentiert Martin Fuchs („Fex Theater“) „Karni und Nickel“ im Zeughaus. Vorlage für das Stück ist ein Kinderbuch von Claude Boujon.
Zum Abschluss am Sonntag, 22. Februar, ist ab 20 Uhr noch einmal Martin Fuchs an der Reihe. Er bestreitet die theatrale Lesung in drei Akten „Vom Schwanken und Wanken der Welt“ (Eintritt: 10 Euro) nach Schriften des französischen Philosophen Michel de Montaigne (1533 – 1592).
