Vechta - Den Ausschlag haben Erfahrungen mit ihrem inzwischen elfjährigen, an Autismus leidenden Sohn Ben gegeben.

Vor dem Hintergrund des auf vielfältige Art erworbenen Wissens um die Störung des Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn hat die 35-jährige Yvonne Münch aus Ehrenburg (Kreis Diepholz) vor einiger Zeit in Vechta eine Selbsthilfegruppe Autismus initiiert (die NWZ  berichtete). Was ist daraus geworden?

Das erste Treffen in der Frühförderung des Andreaswerks am Tannenhof 27 erhielt unerwartet großen Zuspruch. 22 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit zum Austausch war. Zudem lagen vier Anfragen vor.

Die nächste Zusammenkunft ist für Donnerstag, 24. April, ebenfalls in der Frühförderung der Einrichtung der Behindertenhilfe, geplant. Für die Zukunft stehen monatliche Gruppenabende auf dem Programm; Kontakt: t   0174/6599166. Sie bieten, so Münch, Austausch, toleranten Raum, Raum zum Lachen, die Möglichkeit, vielleicht auch etwas zu bewegen. Karin Bockhorst von der Koordinierungsstelle für Selbsthilfegruppen beim Landes-Caritas Verband für Oldenburg (Vechta) begleitet das Projekt.