Vechta - „Zum Verständnis von Identitäts- und Alteritätskonstruktionen in mittelalterlichen Chroniken des Ersten Kreuzzugs“ – unter diesem Titel referiert am Dienstag, 19. November, Dr. Kristin Skottki im Rahmen der Historischen Ringvorlesung des Fachs Geschichte der Universität Vechta. Skottki ist an der Uni Rostock tätig und beschäftigt sich in ihrem Vortrag mit Kulturkontakten zwischen Christen und Muslimen auf dem Ersten Kreuzzug.
Die Historische Ringvorlesung des Fachs Geschichte steht im Wintersemester unter dem Titel „Selbstbild und Fremderfahrung. Kulturelle Wahrnehmungen in historischer Perspektive“. Experten deutscher und ausländischer Universitäten gehen gemeinsam mit Vechtaer Historikern der Entstehung und dem Verhältnis verschiedener Selbstbilder und Fremderfahrungen nach. Das Spektrum der zwölf Vorträge reicht von Themen zum Mittelalter bis in Fragestellungen des 20. Jahrhunderts und umfasst verschiedene Dimensionen kultureller Wahrnehmung.
Das Interesse richtet sich auf unterschiedliche Regionen: Es geht um Entwicklungen innerhalb Europas und Nordamerikas, aber auch um den Austausch mit Indien oder dem Osmanischen Reich.
Die Vorträge laufen jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal Q 015 der Universität Vechta. Sie sind öffentlich.
