Vechta - Den Kulturdialog nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern auch tatsächlich stattfinden zu lassen – das ist ein erklärtes Ziel der Kulturwissenschaftlichen Sommerschule der Universität Vechta. Zum sechsten Mal kommen in diesem Sommer Studierende aus aller Welt für drei Wochen nach Vechta, um Land und Leute kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. Mit der offiziellen Begrüßung startete am Donnerstag das diesjährige Programm.
Insgesamt 23 Studierende aus zehn Ländern hieß der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Vechta, Prof. Dr. Norbert Lennartz, auf dem Campus willkommen. Die Gäste, von denen zwölf mit Stipendien der Universität Vechta oder des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert werden, stammen aus Ägypten, Russland, Spanien, Jordanien, der Ukraine, Indien, Kasachstan, Brasilien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien.
Neben einem interkulturellen Training absolvieren sie Deutschkurse und nehmen an Seminaren zu kulturwissenschaftlichen Themen teil. Ausflüge – zum Wattenmeer, in die Hansestadt Hamburg und auf einen typischen Bauernhof im Oldenburger Münsterland – ergänzen die Lehrveranstaltungen.
Außerdem gestalten die Studierenden „Ländernachmittage“, an denen sie ihre Heimat vorstellen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Interessenten im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Universität Vechta.
