Vechta - Mehr als 100 Jugendleiter haben die katholischen Jugendverbände und das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta in den Herbstferien ausgebildet. Auf die Ehrenamtlichen warten vielfältige und verantwortungsvolle Aufgaben.
Breites Themenspektrum
Sie reichen von der Organisation wöchentlicher Gruppenstunden bis zur Planung von Ferienfreizeiten.„In vielen Situationen kann man viel richtig machen, aber auch einige Dinge falsch“, so Kolpingjugend-Referentin Britta Sommer. „Darauf wollen wir vorbereiten.“
Treffpunkt war der BDKJ-Jugendhof Vechta. Dort galt es, die Anleitung von Spielen, Grundlegendes zu Rechten und Pflichten oder zur strukturierten Planung von Gruppenstunden, zu erlernen. Eine besondere Rolle spielte der Unterschied zwischen katholischen Gruppenleitern und Trainern eines Sportvereins. „Wir möchten, dass die Ehrenamtlichen mit ihrer Art ihren Glauben zu leben, gute Vorbilder werden, und für die Kinder anfragbar sind“, betont Messdienerreferent Tobias Fraas. Viele Anforderungen werden an die 15- bis 17-jährigen zukünftigen Gruppenleiter, die aus dem gesamten Offizialatsbezirk nach Vechta gereist sind, gestellt. Spaß an Gruppen, Teamfähigkeit, Weitsicht und Pflichtgefühl, sie BDKJ-Bildungsreferent Matthias Sierp einige davon.
Ansprechpartner werden
Ein weiterer Fokus liegt auf der Schulung zur Prävention sexueller Gewalt. Jugendleiter sollen lernen, Situationen einzuschätzen, und richtig zu reagieren. Sie sollen Ansprechpartner kennen, und lernen, im eigenen Handeln Grenzüberschreitungen zu verhindern. Die Kurse ermöglichen den Erwerb der Jugendleitercard. Sie dient als Nachweis der Teilnahme an einer 50-stündigen Ausbildung bei einem anerkannten Träger.
