Vechta - „Europa erfassen und ertastbar machen:“ Das, so Prof. Peter Nitschke, Politikwissenschaftler an der Universität Vechta, hatten die Ideengeber eines vierstündigen Workshop-Treffs mit dem Motto „Mein erstes Mal – Europawahl“ ins Auge gefasst.
Als einer von zehn nach einer offenen Ausschreibung benannten Standorten in Deutschland hatte die Kreisvolkshochschule (KVHS) mit ihrem von der Referentin für politische Bildung Gabriela Pollmann entwickelten Konzept den Zuschlag erhalten, sagte deren Leiter Norbert Krümpelbeck der NWZ. Niedersachsenweit ist sonst nur die VHS Lüneburg mit im Boot. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Initiative. Die Arbeitsgruppen leiteten neben Nitschke und Dr. Helmut Groß als Repräsentanten der Europa Union sowie Dr. Martin Schwarz und KVHS-Dozenten.
Breites Themenspektrum
Der Einladung gefolgt waren am Dienstag, 25. März, gut 30 junge Frauen und Männer. Unter ihnen befanden sich Schüler der Lohner Adolf-Kolping-Schule, der Fachschule Marienhain (Vechta sowie KVHS-Kursteilnehmer und Politik-Studenten der Universität Vechta. Die Teilnehmer sollen bis zum Wahltag am Sonntag, 25. Mai, an ihren Schulen oder anderen anderen Bildungseinrichtungen als Multiplikatoren für den Urnengang werben. Zur Vorbereitung erarbeiteten sie in Kleingruppen jeweils 30 Minuten lang Themen, wie Europa, Europäische Union und Europawahl. Dabei galt es etwa darum, sich etwa mit Hilfe einer begehbaren Bodenzeitung eigenen und gemeinsamen Assoziationen zu Europa zu stellen, die Frage „Wie betrifft mich Europa?“ zu beantworten oder mehr über die Arbeit des Parlaments in Brüssel und Straßburg zu erfahren.
Auswertung der Gruppen
Schließlich wurde die Europawahl simuliert, und ausgewertet. Nach der politischen Arbeit verbrachten die Teilnehmer bei einem Europabuffet noch einige Zeit mit Gesprächen über die gerade gewonnenen Erkenntnisse.
