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KIRCHE: Katholische Verbände müssen neue Wege suchen

06.03.2009

VECHTA In katholischen Vereinen und Verbänden organisierte Christen können die Verantwortung für ihr geistliches Leben nicht mehr wie noch vor Jahrzehnten weithin üblich an einen Priester delegieren, der – meist im Nebenamt – die Verbandsarbeit als geistlicher Begleiter (Präses) betreute. Vielmehr müssen die Frauen und Männer in den kirchlichen Verbänden im Oldenburger Land verstärkt über Formen und Möglichkeiten nachdenken, auch als Laien das geistliche Leben ihres Verbandes zu fördern. Dieses Fazit zog am Mittwochabend das Komitee Katholischer Verbände für den Offizialatsbezik Oldenburg auf seiner ersten diesjährigen Vollversammlung in Vechta. Hintergrund ist die bundesweit abnehmende Zahl an Priestern, die für jede Verbandsortsgruppe als Präses zur Verfügung stehen.

50 000 Katholiken

Das Komitee repräsentiert als regionales kirchliches Spitzengremium rund 50 000 Katholiken, die einem der 40 auf oldenburgischer Landesebene organisierten kirchlichen Vereine und Verbände angehören. Zu den zahlenstärksten Mitgliedsverbänden zählen die Schützenbruderschaften, die Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Kolpingwerk sowie die Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Komiteevorsitzende ist Hildegard Kröger (Damme).

Unter der Fragestellung „Kein Präses mehr – und dann ?“ referierten auf der Versammlung die Pastoralreferentin Lisa Oesterheld und der Theologe Dominik Blum über neue Wege zur Förderung geistlichen Lebens in den Verbänden. Oesterheld verantwortet in der Seelsorgeabteilung des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta die Bereiche „Exerzitien“ (Einübung in den Glauben) und „Spiritualität“ (geistliches Leben), Blum ist Experte für „Katechese“ (Glaubensverkündigung/Glaubensweitergabe).

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Beziehung zur Praxis

Die Referenten empfahlen den Verbänden, sich zur Förderung ihres geistlichen Lebens vier Fragen zu stellen: „Wie ermutigen Sie Ihre Mitglieder, über ihre Haltung zu Gott und der Welt zu sprechen? Haben Sie Erfahrungen damit, wie das Evangelium an wichtigen Punkten der verbandlichen Arbeit tatsächlich zum Kompass werden kann? Wo machen Sie die Erfahrung, dass die christliche Spiritualität Ihres Verbandes Ihre Mitglieder inspiriert? Trauen Sie sich, zu fragen, was Gott der Welt heute und hier im Oldenburger Land durch das besondere geistliche Profil Ihres Verbandes anschaulich machen will ?“

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