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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Keine Patentrezepte für Krankenhäuser

24.05.2014

Vechta /Berlin „Wir wollen als katholische Kirche im Oldenburger Land im System der Krankenhäuser bleiben.“ Doch dazu müssten die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Das hat der Vechtaer Offizial Heinrich Timmerevers im Gespräch mit Gesundheitspolitikern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin bekräftigt. An dem auf Vermittlung des CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp zustande gekommenen Treffen nahmen auch Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe und sein Stellvertreter Dr. Martin Pohlmann teil. Die Politik vertraten Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz sowie die Abgeordneten Jens Spahn und Dr. Georg Nüßlein.

In Erinnerung an die „KKOM“-Krise verwies Timmerevers darauf, dass es vielen Krankenhäuser in Niedersachsen nicht gelinge, eine schwarze Null zu schreiben. So werde deutlich, dass es im Grundsatz nicht um ein konfessionelles, sondern um ein strukturelles Problem gehe.

Widmann-Mauz appellierte an die Mitverantwortung der Länder. Auch sie müssten ihren Beitrag leisten, mahnte sie bei allem Verständnis für die oldenburgischen Anliegen. Zu Strukturveränderungen und vermehrter Kooperation riet der Gesundheitsexperte Spahn den zwölf katholischen Kliniken im Oldenburger Land. Die Häuser halten etwa 2300 Betten vor, und beschäftigen rund 5500 Mitarbeiter. Unbestritten einen wichtigen Faktor im Krankenhausbereich nannte Dr. Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Personalkosten. Sie müssten angemessen berücksichtigt und ausgeglichen werden. Gleichzeitig seien Tarifsteigerungen nicht in unbegrenzter Höhe zu Lasten Dritter auszugleichen. Zudem plädierte er für höhere Vergütungen von Leistungen der Grund- und Regelversorgung. Das schwäche den Spezialisierungsdruck ab.

Dr. Gerhard Tepe verwies auf den Investitionsstau in den knapp 200 niedersächsischen Kliniken. Statt der jährlich erforderlichen 1,3 Milliarden Euro stünden nur 200 Millionen zur Verfügung.

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