Vechta - „Child Welfare and Social Policy Developments in England and Germany– Kinderschutz und Sozialpolitik in England und Deutschland“: So lautet das Thema eines Kongresses, zu dem am 24. und 25. September Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und Irland an der Universität Vechta zusammen kommen.
Akademisches Treffen
Ziel des Symposiums ist der fachliche Austausch untereinander und die Netzwerkbildung zu sozialpolitischen Entwicklungen in den Vergleichsländern. Dabei ist die aus Sicht der sozialen Arbeit federführend. Gerade in diesem Bereich bestimmt der Kinderschutz die aktuelle Diskussion. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, ob sich England und Deutschland in der Sozialpolitik annähern und welche Konsequenzen sich daraus auf nationaler Ebene für den Kinderschutz ergeben.
England und Deutschland bieten sich für eine derartige Untersuchung an. Der Grund: Trotz einer unterschiedlichen Geschichte und wohlfahrtsstaatlicher Ausrichtung sind sie bereits über einen längeren Zeitraum ähnlichen wirtschaftlichen Bedingungen unterworfen.
Forscher vor Ort
Das erklären die Initiatoren der Tagung, der Vechtaer Hochschullehrer Prof. Kim-Patrick Sabla und seine Kollegin Brigid Featherstone von der National University of Ireland in Galway, in einer Pressemitteilung.
Featherstone, zu deren Spezialgebieten unter anderem das Thema Kinderschutz zählt, forscht und lehrt derzeit als Gastwissenschaftlerin in Vechta. Sabla ist seit dem Wintersemester 2010/2011 Inhaber einer Juniorprofessur in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Gender.
