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Auseinandersetzung Kunst im Gefängnis – Arbeiten erzählen vom Leben

Christoph Floren

Vechta - Etwa 40 Arbeiten, darunter farbige und schwarz-weiße Porträts beziehungsweise Beispiele zur Makrofotografie sowie ohne Werkzeug, aber dafür mit Händen bemalte Fahnen auf schwer entflammbaren Stoffen, jeweils mit erklärenden Texten versehen, bilden den Rahmen. Eine besondere Attraktion stellte ein Papiertheater dar. Dazu gibt es auch einen Videofilm.

Lebensgeschichten

Das alles, stets verbunden mit Lebensgeschichten realer Personen, bietet die unter der Leitung von Dr. Stefan Scheuerer (Universität Vechta) entstandene Ausstellung „Kreativer Perspektivwechsel“. Die Schirmherrschaft über die 99. Folge in der Reihe ART i.G. – Kunst im Gefängnis, hat Vechtas Universitätspräsidentin Prof. Marianne Assenmacher übernommen. In ihrem Grußwort verweist Assenmacher unter anderem auf die 2004 begonnenen künstlerischen Angebote angehender Designpädagogen für Frauen in Haft.

Die Vernissage in der Vechtaer Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen, An der Propstei 10, beginnt am Donnerstag, 16. April, um 18.30 Uhr. Dazu gibt es noch eine musikalische Überraschung. „Alle Frauen, die an dem Projekt mitgearbeitet haben, sind zur Teilnahme an der Eröffnung eingeladen“. Darauf verweist die stellvertretende JVA-Leiterin und ART i.G.-Mitinitiatorin Petra Huckemeyer, die auf einen regen Austausch mit den Besuchern hofft.

Öffentlich zugänglich sind die Exponate bis 25. Juni, jeweils donnerstags von 18 bis 19 Uhr. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass Eintritt nur mit gültigem Personalausweis gewährt werden kann.

Die ausgestellten Arbeiten entstanden zwischen Juni und Oktober 2014 in sechs Freizeit-Workshops in der Justizvollzugsanstalt. Mit den unter 20- bis über 50-jährigen Inhaftierten arbeitete eine Gruppe Designpädagogik-Studentinnen.

Begleitkatalog

Ein 23-seitiger Katalog zur Ausstellung informiert über die Projektteilnehmer sowie die Zielsetzungen aus den unterschiedlichen Arbeits- und Themenbereichen. Hinzu kommen erklärende Geleitworte von Scheuerer zu dieser Form der Projektarbeit und Abbildungen der Exponate.

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