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Amt Gesucht: Erdbeerkönigin 2011/12

Mirja Zipfel

LANGFöRDEN - Nett sollte sie sein, offen für Neues und auf gar keinen Fall schüchtern – schließlich bringt es der „Job“ einer Erdbeerkönigin mit sich, dass man, egal wo man auch hinkommt, sämtliche Blicke auf sich zieht.

Christina Beering weiß, wovon sie redet. Die 24-jährige Masterstudentin aus Oldenburg ist die amtierende Langfördener Erdbeerkönigin. Seit Juli 2010 übt sie diesen Traumjob mit all seinen Verpflichtungen aus: nimmt bundesweit an Events und Veranstaltungen teil, repräsentiert und vermarktet die Region samt süßen Früchtchen. „Ich bin sowas wie ein Maskottchen der Landwirte“, beschreibt die Goldenstedterin ihre Aufgaben.

Mindestens 18 Jahre

Doch kaum dass die Erdbeersaison gestartet ist, muss Christina Beering auch schon wieder Abschied nehmen. Marketing Nordkreis-Vechta sucht zusammen mit dem eigens zu diesem Zwecke gegründeten Förderverein „Erdbeerkönigin“ und dem Festausschuss des Langfördener Volksfests eine würdige Nachfolgerin. Pünktlich zum Fest am 16. und 17. Juli soll die 6. Erdbeerkönigin gekürt werden.

Bis zum 20. Juni können sich potenzielle Kandidatinnen bei Tourismusmanagerin Marion Kessens (bewerbungen@erdbeerkönigin.de) bewerben. „Wichtig ist, dass die Teilnehmerinnen das 18. Lebensjahr abgeschlossen haben“, erklärt Kessens die Modalitäten. Weitere Voraussetzungen: ein Ganzkörperfoto und sowie eine kurze schriftliche Begründung, warum man sich für dieses Amt bewirbt.

„Zeit sollte man natürlich ebenfalls mitbringen“, ergänzt die Tourismusmanagerin. Sechs bis acht Termine gilt es innerhalb einer Saison mindestens zu absolvieren. Schnell können es auch mehr werden. Christina Beering hat ihren Terminkalender stets im Blick: „Am Montag fahren wir nach Berlin, um in der Niedersächsischen Landesvertretung Werbung für den Stoppelmarkt zu machen.“

500 Euro Preisgeld

Reich wird eine Erdbeerkönigin zwar nicht durchs Repräsentieren („Darum geht es auch nicht. Ich mache es, weil es mir Spaß macht“, sagt Beering), aber eine „kleine“ Aufwandsentschädigung gibt es dann doch schon. „Die Gewinnerin erhält ein Preisgeld von 500 Euro“, verrät die 24-Jährige. Daneben winken ein schickes – natürlich erdbeerfarbiges – Kleid und ein Fotoshooting.

Eine, die ihre Regentschaft ebenfalls nicht bereut hat, ist Anja Muhle. Sie war die dritte Königin und nimmt auch weiterhin an Marketingkampagnen teil. „Einer der Höhepunkte war ein Foto für die Bild-Zeitung“, erinnert sie sich zurück. Bis heute, so erzählt sie, werde sie auf ihr Amt von fremden Menschen angesprochen. Schön sei das und eine Bestätigung, dass man sie nicht vergessen habe.  

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