LANGFöRDEN - Bei einem Partnerschultreffen haben sich mehr als 20 Grund-, Haupt- und Realschullehrer aus dem heimischen Raum im „Erzeugergroßmarkt Langförden Oldenburg“ (ELO) zu einem Resumee ihrer Arbeit mit dem Förderverein Regionale Umweltbildung Agrarwirtschaft (RUBA) getroffen. Darüber hinaus stellte „ELO“-Geschäftsführer Werner Freese den Besuchern das Unternehmen vor.
Der seit 2003 bestehende „RUBA“ unterstützt die regionale schulische und außerschulische Umweltbildung mit dem Schwerpunkt Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Dazu werden in Kooperation mit der Abteilung „Lernen im ländlichen Raum und Umweltbildung“ der Hochschule Vechta Bildungsangebote konzipiert und umgesetzt. Dem dafür ins Leben gerufenen Netzwerk gehören aktuell 17 Kooperationsschulen aus dem Kreis Vechta an.
Bei einem Vortrag stellte „RUBA“-Projektleiterin Dr. Gabriele Diersen (Hochschule Vechta) die bisher entwickelten Bausteine außerschulischer Bildungsarbeit vor. Dazu gehört die Einrichtung eines Lernstandortes Bauernhof auf dem Telbraker Betrieb Espelage (2005). Aufgrund zahlreicher Anfragen nach „Hoferkundungen“ aus dem Kreis und darüber hinaus entsteht auf dem Betrieb Heil (Fladderlohausen) ein zweiter Standort. Die offizielle Einweihung erfolgt am Mittwoch, 5. November.
In einer Diskussion ging es vorrangig um das Thema Vor- und Nachbereitung der Hoferkundungen. Die Teilnehmer wünschten sich auch für weiterführende Schulen ein Langzeitprojekt als Teil der Ganztagsschulentwicklung. Zudem verwies Diersen auf das „RUBA“-Angebot interner Fortbildung auch für Lehrer.
Mehr Informationen auch unter www.ruba-online.de
Angebote sollen das Bewusstsein der Schüler für den Agrarsektor schärfen
