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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Aus dem Dom ins Fernsehen

17.05.2018

Langförden Seit 2013 in Mühlen überträgt die ARD erstmals wieder einen katholischen Fernsehgottesdienst aus dem Oldenburger Land. Die Planungen begannen schon vor einem Jahr. Am Anfang stand die Suche nach einer geeigneten Kirche, die allen technischen Bedingungen entspricht und die der NDR als produzierender Sender mit seinem Fuhrpark anfahren kann. Fündig wurden die Verantwortlichen unter Leitung von Monsignore Bernd Winter in St. Laurentius Langförden.

Und so überträgt die ARD am Pfingstmontag, 21. Mai, ab 10 Uhr von Langförden einen Gottesdienst. Weihbischof Wilfried Theising wird zelebrieren und predigen. Am Altar assistiert Diakon Franz-Josef Kröger, Bischofsfahrer Christoph Lehmann ist Zeremoniar. Die kirchliche Gesamtleitung haben Monsignore Winter, Andreas Herzig, katholischer Hörfunk- und Fernsehbeauftragter beim NDR, und Theresia Kraienhorst vom Katholischen Rundfunk- und Fernsehreferat Erzbistum Hamburg.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hat Regionalkantor Stefan Decker versierte Musiker engagiert. Die Hauptorgel spielt Wolfgang Schwering, der langjährige Domorganist von Xanten. An der kleinen Chororgel spielt die Vechtaer Schulmusikerin Marita Barklage. Ein zwölfköpfiger Projektchor unter Leitung der Holdorfer Kirchenmusikerin Maria Laux begleitet den Gottesdienst. „Zum Chor gehören Sänger aus einem Umkreis von rund 25 Kilometern“, sagt Decker. Die Orgelempore bleibt für die Gemeinde geschlossen, aber in der Kirche stehen rund 600 Sitzplätze zur Verfügung.

Am Freitagmorgen beginnt der NDR mit dem Aufbau der Technik. Das nötige Equipment füllt mehrere Lastwagen. Am Pfingstmontag wird die Kirche um 9 Uhr für die Gemeinde geöffnet. Rund 30 Minuten vor Sendungsbeginn müssen alle musikalisch Mitwirkenden ihre Plätze eingenommen haben. Andreas Herzig wird die Gemeinde begrüßen. Wenn die Übertragung um 10 Uhr unter Glockengeläut beginnt, ist die kommende Stunde sekundengenau durchgeplant. Jedes Gebet, jedes Lied, jeder Gang durch die Kirche – alles hat eine genaue Zeitvorgabe. Für die Predigt sind exakt acht Minuten eingeplant. Auch für die Kommunion stehen nur wenige Minuten zur Verfügung. Reichen sie nicht, schwenken die Kameras wieder zum Altar, wo der Gottesdienst weiter geht. Damit alles funktioniert und jeder seinen Einsatz kennt, wird der Gottesdienst mit allen Beteiligten und mit liturgischen Gewändern am Sonntagnachmittag komplett geprobt. In einer Nachbesprechung gibt der Regisseur den letzten Feinschliff. Ein detailliertes Sicherheitskonzept bereitet auf alle Eventualitäten wie technische Störungen oder Unfälle vor.

Die Verantwortlichen laden ausdrücklich alle Gläubigen aus Langförden und der ganzen Umgebung dazu ein, den Fernsehgottesdienst vor Ort mitzufeiern.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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