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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Ein Herz für die kleinen roten Früchtchen

16.07.2018

Langförden Obwohl Wimbledon und Langförden rund 600 Kilometer trennen, hatten die beiden Orte am vergangenen Samstag etwas gemeinsam – und zwar eine blonde Frau, die ihren ganz großen Moment unter großem Jubel feiern durfte. Für Angelique Kerber war es in Wimbledon einer der größten Erfolge ihrer Tenniskarriere, für Laura Stukenborg in Langförden einer dieser Tage, die man wohl nie im Leben wieder vergisst. Denn vor den Augen hunderter Besucher wurde die 23-Jährige, die im Übrigen seit ihrer Kindheit Tennis spielt, beim Volksfest auf dem Bomhof zur 13. Erdbeerkönigin Oldenburger Münsterland gewählt. Damit tritt sie die Nachfolge von Emma-Louise Halbritter an.

Mit der neuen Hoheit besteigt in diesem Jahr wieder eine waschechte Langfördenerin den Thron. Denn die gelernte medizinische Fachangestellte lebt und arbeitet in der Ortschaft im Herzen des Oldenburger Münsterlandes. Klar, dass Erdbeeren für die neue Königin von Mitte Mai bis Juli einfach dazugehören. Beste Voraussetzungen also für eine Krönung. Das empfand auch die Jury vom Förderverein Erdbeerkönigin so und erwählte Laura aus den zahlreichen Bewerbungen.

Dass die Frauen in diesem Jahr das Zepter bei der Feier nicht nur sprichwörtlich in der Hand hielten, zeigte sich auch bei der Krönung, denn die Bundestagsabgeordneten Silvia Breher (CDU) aus Löningen nahm die Zeremonie als erste Frau vor. Breher dankte den Erdbeerbauern für ihr Bemühen, Langförden weit über die Grenzen des Oldenburger Münsterlands für seine roten Früchte bekannt zu machen. „Wir können stolz darauf sein, eine Erdbeerkönigin zu haben“, freute sich Breher auf die Termine mit der neuen Hoheit, unter anderem bei der Grünen Woche in Berlin oder beim „Kleinen Stoppelmarkt“ in der Niedersächsischen Landesvertretung.

Auch Vechtas Landrat und Vizepräsident des Verbunds Oldenburger Münsterland, Herbert Winkel, sprach vom „Erdbeerparadies Oldenburger Münsterland“ und der Aufgabe der Erdbeerkönigin, diese Botschaft und in die Welt zu tragen. 15 000 Tonnen Erdbeeren würden in jedem Jahr hier geerntet.

Als erste Amtshandlung machte sich die neue Erdbeerkönigin unter musikalischer Begleitung der „Original Lutter Seppl-Combo“ dann auch gleich an ihre neue Aufgabe und verteilte Erdbeeren in flüssig-alkoholischer Form an das Publikum. Der nächste Auftritt folgte am Sonntag. Im eigens von der Dorfgemeinschaft Spreda-Deindrup gebauten „Königinnenwagen“ ging es beim großen Festumzug quer durch Langförden.

„Im kommenden Jahr wäre es dann doch auch einmal an der Zeit für einen Erdbeerkönig“, kündigte Anja Muhle, 1. Vorsitzende des Fördervereins, dann noch an. Bewerben könne sich jedermann.

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