Vechta/Addrup - Zukunftsstrategien für die Lebensmittel verarbeitende Branche in den Kreisen Vechta und Cloppenburg haben Mitglieder des in Vechta ansässigen Agrar- und Ernährungsforums (AEF) Oldenburger Münsterland im Haus Wernsing (Addrup) diskutiert. Die Leitung hatte Johannes Eiken, Sprecher des AEF-Expertenkreises Wachstum im OM/Verarbeitung. Als Gast sprach Dr. Alexander Fink (Scenario Management International/SCMI, Paderborn), den der AEF-Vorsitzende Uwe Bartels (Vechta) begrüßte.
Die zentrale Frage drehte sich darum, welche Maßnahmen die Branche ergreifen kann, um sich auf Veränderungen im Kauf- und Essverhalten der Verbraucher vorzubereiten. Fink bezog sich auf eine vom SCMI erstellte Studie, die sieben Zukunftsszenarien für die Agrar- und Ernährungswirtschaft aufzeigt. Dabei geht es etwa darum, ob eine Renaissance der Eigenversorgung zu erwarten sei, oder ob individuelles Fastfood seinen Siegeszug antritt. Weiter wird untersucht, wie nachhaltig der Trend zu vegetarische und veganen Lebensmitteln ist. Ein weiteres Szenario untersucht, ob aus der Regionalisierung ein globaler Lösungsansatz erwachsen kann. In diesem Zusammenhang spielen Faktoren, wie Zuwanderung und demografischer Wandel wichtige Rollen.
Am Ende konstatierte Eiken: „Vorrangiges Ziel ist der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit hiesige Unternehmen zu erhalten und zu stärken.“ Der des Expertenkreis Wachstum soll nun, Wertschöpfungsstrategien für die heimische Region zu erarbeiten.
