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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Lydia Lander geht auf Charakteren-Fang

21.04.2017

Vechta Lydia Lander hat in Vechta ihr sechswöchiges „Artist in Residence“-Projekt gestartet. Die freischaffende Malerin und Grafikerin aus Leipzig bezog am Donnerstag ihr neues Atelier auf dem Campus der Universität Vechta. Während ihres Aufenthalts in der Kreisstadt hat sich Lydia Lander vorgenommen, Situationen und Menschen zum Thema „Vechta.Alltag – Vielfalt und Wandel“ zu zeichnen.

Bereits bei ihrer Vorstellung hatte sie angekündigt: „Ich werde verschiedene Ort aufsuchen – auf der Straße, im Café, im Schuhgeschäft oder in der Bahn – und werde die Leute versuchen festzuhalten und dabei die Typen und Charaktere zu treffen. Oder vielleicht nimmt man auch einige Orte und zeigt, wie sie sich in der kurzen Zeit verändern.“

Mit ihrem Konzept, Menschen in Alltagssituationen aufs Papier zu bringen, hatte Lydia Lander die Jury überzeugt. Sie setzte sich – wie berichtet – gegen eine Vielzahl sehr guter und vielfältiger Bewerber durch. Mitglieder der Jury sind Bürgermeister Helmut Gels und Professor Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta, Professorin Dr. Gabriele Dürbeck (Literatur- und Kulturwissenschaft an der Uni Vechta), Gerhard Hess, ehemaliger Intendant der Landesbühne Nord, und Alfred Büngen, Leiter des Geest-Verlages.

Das im März 2014 gestartete Programm „Artist in Residence“ der Stadt Vechta und der Universität Vechta bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Fachrichtungen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Stipendiums einige Wochen in Vechta zu leben, künstlerisch zu arbeiten und Menschen der Region kennen zu lernen. Lydia Lander ist die Nachfolgerin von Lisa Danulat (2014), Annalisa Hartmann (2015) und Moritz Rudolph (2016). Sie wurde 1985 in Brandenburg geboren und lebt als freischaffende Malerin und Grafikerin in Leipzig. Unter dem Titel „Menschen unterwegs“ fängt sie an öffentlichen Orten alltägliche Situationen ein.

Lydia Lander wird ihren Blog (www.air-vechta.de) pflegen, über diesen ist eine Kontaktaufnahme zur Künstlerin möglich. Sie beteiligt sich auch am Programm des Jubiläumsfests „20 Jahre Museum im Zeughaus“ am 29. und 30. April.

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