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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Lydia Lander spiegelt Alltag in Vechta wider

09.02.2017

Vechta Vechta hat einen neuen „Artist in Residence“: Im April wird Lydia Lander für sechs Wochen in die Stadt ziehen, um unter dem Titel „Vechta. Alltag – Vielfalt und Wandel“ das Leben vor Ort in Bildern einzufangen.

„Artist in Residence“

Das Programm „Artist in Residence“ der Stadt und der Universität Vechta wurde im März 2014 gestartet. Es bietet Künstlern aus verschiedenen Fachrichtungen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Stipendiums einige Wochen in Vechta zu leben, künstlerisch zu arbeiten und Menschen der Region kennen zu lernen. Lydia Lander ist die Nachfolgerin von Lisa Danulat (2014), Annalisa Hartmann (2015) und Moritz Rudolph (2016).

Lydia Lander wurde 1985 in Brandenburg geboren. Heute lebt sie als freischaffende Malerin und Grafikerin in Leipzig. Unter dem Titel „Menschen unterwegs“ fängt sie an öffentlichen Orten alltägliche Situationen ein.

Die freischaffende Malerin und Grafikerin aus Leipzig wurde aus einer Vielzahl von Bewerbern um das Stipendium ausgewählt. Verantwortlich für die Entscheidung zeichnet eine Jury verantwortlich, besetzt mit Bürgermeister Helmut Gels, Professor Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta, Dr. Gabriele Dürbeck, Professorin im Fachbereich Literatur- und Kulturwissenschaft an der Uni Vechta, Gerhard Hess, ehemaliger Intendant der Landesbühne Nord, und Alfred Büngen, Leiter des Geest-Verlags. Am Mittwoch stellte sich Lydia Lander der Presse vor. Dabei blickte die junge Künstlerin sehr optimistisch auf die Zeit in Vechta.

„Ich werde verschiedene Ort aufsuchen – auf der Straße, im Café oder in der Bahn skizzieren“, sagte sie. Sie wolle den Charakter der Menschen herausarbeiten, keine Porträts fertigen, vielmehr Typen aufs Papier bringen. Darüber hinaus spiele sie mit dem Gedanken, sich einigen im Wandel begriffenen Orten zu widmen und ihre Veränderung, so etwa bei Baustellen, aufzuzeigen.

Bei all dem geht es der Leipzigerin aber nicht um besondere Momente, es ist der einfache Augenblick, der für sie zählt und später in ihren Bildern zu entdecken ist. Dabei fängt sie gern auch die Ironie dieses Augenblicks ein, so denn vorhanden.

Neben dem Fertigen von Skizzen, aus denen sie dann später ihre Bilder entwickelt, wird Lydia Lander auch mit der Künstlerszene in Kontakt treten. Darüber hinaus freut sie sich auf einen regen Austausch mit Studierenden und Dozenten der Uni Vechta.

Dass ihr die Arbeit in Vechta Freude bereiten wird, glaubt die junge Künstlerin fest. Gleich am ersten Tag sei ihr aufgefallen, wie ausgeglichen und freundlich die Menschen in Vechta seien. Ob sich einer von ihnen auf einem Bild wiederfindet, wird sich bei der später einmal geplanten Ausstellung ihrer Werke zeigen.

Anuschka Kramer
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2602

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