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INTEGRATION: „Mark Medzech ist ein Mutmacher“

16.01.2009

VECHTA /HANNOVER Seit einem Jahr haben Behinderte einen Rechtsanspruch auf ihre Rehabilitationsleistung als persönliches Budget. Das Budget für Arbeit ist die Umsetzung des persönlichen Budgets für Beschäftigte einer Behindertenwerkstatt. Sie erhalten die Summe, die ihr Werkstattplatz kostet, um sie als Subvention mit zu einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt zu nehmen. Endet ein Arbeitsverhältnis aus behinderungsbedingten Gründen, können sie Betroffenen in die Werkstatt zurück.

Mark Medzech (31), durch Unterstützung von Integrationsberater Volkhard Scharrelmann als Schulhelfer an der Realschule Lohne tätig und zuvor in der Werkstatt des Andreaswerks (Vechta) beschäftigt, gehört niedersachsenweit zu den ersten „Budgetnehmern“. Mit Jens Harstrick, der diesen Weg ebenfalls gehen will, sowie einer Andreaswerk-Gruppe, reiste Medzech kürzlich nach Hannover. Dort übergab Harstrick, den es aus der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt zieht, seinen Budget-Antrag im Beisein von Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) Sonja Stolle, der für ihn zuständigen Sachbearbeiterin beim Kreis Vechta.

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„Medzech ist ein Mutmacher“, sagte Ross-Luttmann. Sie hoffe, dass ihm viele Behinderte nacheifern. „Sie müssen eine echte Chance haben, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Deshalb bin ich richtig stolz auf das Budget für Arbeit“, so die Ministerin weiter. Für sie ist die Wahlfreiheit zwischen der Werkstatt und einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt entscheidend.

Vor Ort stellten Medzech, Harstrick, Werner Fangmann (Realschule) sowie Andreaswerk-Geschäftsführer Otto Rauert die Frage, wie bei befristeten Stellen verfahren werde. Dann werde ein neuer Antrag fällig, „und der wird bewilligt“, so Gerhard Masurek, Referent für Behindertenhilfe im Sozialministerium. Diese Perspektive stellt sich für Christiane Wehling (Altenheim Maria Rast, Damme). Auch sie beansprucht das Budget für Arbeit. Mit zwei Budgetnehmern und Harstrick, der eine passende Stelle sucht, nimmt das Andreaswerk in Niedersachsen eine Vorreiterrolle ein.

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